Fundstück

Bugfix im Weltall: Die wahre Geschichte der Apollo 14

Die Kommandokapsel der Apollo 14. (Foto: Shutterstock.com)

Ohne die Hilfe vom Tech-Support wäre Apollo 14 nie auf dem Mond angekommen. Ein Video erklärt euch jetzt die ganze spannende Geschichte.

Apollo 14: Software-Probleme im Weltall

„Houston, wir haben ein Problem!“ Diesen Satz kennen die meisten aus der Verfilmung der gescheiterten Apollo-13-Mission mit Tom Hanks. Aber auch die Nachfolgemission, Apollo 14, verlief nicht reibungslos. Zwar waren die Probleme an Bord des 1971 gestarteten Raumfahrzeuges nicht ganz so dramatisch, aus technischer Sicht aber durchaus interessant.

Apollo 14 hatte mit Computer-Problemen zu kämpfen. (Foto: Shutterstock)

Das Problem lag darin, dass es einen Fehler in der Abbruchsteuerung gab. Mit der sollte im Notfall die Mondlandung abgebrochen werden. Allerdings war der Computer der Apollo 14 nicht reprogrammierbar. Und selbst wenn: Es gab damals auch keinen Weg für die Nasa, die Software aus der Ferne zu verändern.

Dass es trotzdem nicht zu einer Katastrophe oder zumindest zum Abbruch der Mondmission kam, verdankt die Nasa dem damals 27-jährigen Entwickler Don Eyles. Der fand letztlich doch einen Weg, mit dem die Astronauten an Bord der Apollo 14 das Problem lösen konnten. Diese Leistung feierte das Musikmagazin Rolling Stone damals mit der eher weniger schmeichelhaften Überschrift: „Weird-Looking Freak Saves Apollo 14!

Aber wie genau hat Eyles das Problem gelöst und wie funktionierten die Computer an Bord der US-amerikanischen Raumfahrzeuge aus den 1970ern eigentlich? Genau diese Fragen beantwortet der Weltraumenthusiast und Software-Entwickler Scott Manley ausgiebig in einem Youtube-Video. Ein Blick auf den Clip lohnt sich, denn es ist vermutlich eine der spannendsten Storys in der Geschichte des Tech-Supports.

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