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Apple kürzt App-Store-Provision: Website-Betreiber befürchten harte Einschnitte

(Foto: Shutterstock)

Apple kürzt die App-Store-Provision radikal. Die Ankündigung kommt so kurzfristig, dass viele Website-Betreiber kaum darauf reagieren können.

Apple kürzt die Affiliate-Provisionen für Bewerbungen auf Apps und In-App-Käufe. Ab dem 1. Mai erhalten Affiliate-Partner nur noch 2,5 statt sieben Prozent vom Verkaufspreis. Ausgenommen bleiben lediglich iTunes-Links auf Musik, Filme, Serien und Bücher. Wie Apple in einer E-Mail an die Teilnehmer des App-Store-Programmes klarstellt, erhalten diese Inhalte wie gewohnt die üblichen sieben Prozent.

Apple kürzt App-Store-Provision radikal von 7 auf 2,5 Prozent

Apple kürzt App-Store-Provision radikal. (Screenshot: t3n.de)

Viele Webseiten fürchten jetzt um wichtige Einnahmen. Der Umstand, dass das Unternehmen die Änderungen sehr kurzfristig angekündigt hat, befeuert die Ängste zusätzlich. So schreibt unter anderem der Gründer und Editor-in-Chief von Mac-Stories, Federico Vittici, auf Twitter: „Diese Änderung der Affiliate-Provisionen sind schlecht. Wir setzen zwar nicht allein auf Links, aber wir werden davon betroffen sein.“

Dass Apple die zusätzlichen Einnahmen an die Entwickler ausschüttet, ist zudem nicht zu erwarten. Das US-amerikanische Techcrunch schreibt, dass die Programmierer weiterhin 70 Prozent erhalten würden. Das Geschäft gilt gemeinhin als wenig erträglich. Eine Studie aus 2014 zeigt beispielsweise, dass die Mehrzahl der Entwickler weniger als 500 US-Dollar im Monat pro App verdienen.

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren. Eine neue Regelung besagt, dass Entwickler keine Hinweise zum Preis einer iOS-App im Namen, Icon oder in Screenshots machen dürfen. Tun sie es doch, verweigert Apple die Aufnahme im App-Store. Lies auch: App-Store-Rauswurf droht – Apple verbietet Preishinweise in App-Beschreibung

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