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Warum iPhone-Nutzer 2016 mehr Geld für Apps ausgegeben haben

(Foto: Shutterstock)

Die iPhone-Nutzer luden 2016 zwar insgesamt weniger Apps herunter. Trotzdem gaben sie deutlich mehr Geld im App-Store aus. Das lag auch an einem Spiel. 

iPhone-Nutzer haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 40 US-Dollar für Apps ausgegeben. Im Vorjahr investierten sie noch fünf Dollar weniger. Dieser Anstieg an Ausgaben ist auch deshalb interessant, weil zeitgleich die Anzahl an heruntergeladenen Apps gesunken ist. Statt durchschnittlich 35 Apps wie 2015 installierten die Nutzer im vergangenen Jahr nur noch 33. Das geht aus einer Analyse des Adtech-Spezialisten Sensor Tower hervor. Dieser hat dafür die Daten von schätzungsweise 132 Millionen aktiven iPhones ausgewertet.

Das meiste Geld floss demnach in Spiele. Damit erzielte Apple im US-amerikanischen App-Store rund 80 Prozent des Umsatzes. Die Nutzer gaben durchschnittlich 27 Dollar für Spiele aus, zwei Dollar mehr als im Vorjahr. Verantwortlich dafür sei federführend ein Spiel, schreibt Mashable: Pokémon Go. Es war der größte Erfolg im App-Store 2016. Die App soll allein dem Hersteller Niantic rund eine Milliarde Dollar eingebracht haben. Auch Super Mario Run kurbelte die Verkäufe im App-Store 2016 an. Das Spiel wurde binnen vier Tagen nach Veröffentlichung 40 Millionen Mal heruntergeladen.

Netflix macht 58 Millionen Dollar mit App-Abos

Auch wenn Spiele das wichtigste Feld im US-amerikanischen App-Store bleiben, konnten sich auch die Umsätze in anderen Bereichen deutlich erhöhen. Das größte Wachstum verzeichnete das Feld Entertainment. Die Nutzer gaben dort im vergangenen Jahr doppelt so viel aus wie 2015 – 2,30 Dollar statt einen Dollar. Zum Entertainment zählen erfolgreiche Streaming-Apps wie Netflix oder HBO Now. Allein Netflix soll durch seine Abonnements im vierten Quartal 2016 rund 58 Millionen Dollar verdient haben.

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Die iPhone-Nutzer verdoppelten auch ihre Ausgaben für Fotos und Videos. Statt 30 Cent wie im Vorjahr investierten sie dort durchschnittlich 70 Cent. Der Analyse zufolge lag das vor allem an Youtubes Abonnement-Service Youtube Red. Auch in den Bereichen Musik sowie soziale Netzwerke stiegen die durchschnittlichen Ausgaben, prozentual allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau.

Für unbekannte Namen bleibt es trotz der höheren Ausgaben schwierig, Geld im App-Store zu verdienen. Die Nutzer installieren vor allem bekannte Apps und geben dort auch das meiste Geld aus: Ein Prozent der Hersteller verdient 94 Prozent des Umsatzes, schreibt Sensor Tower. Das liegt auch an der Dominanz einzelner Konzerne wie Facebook: Rund 62 Prozent der Downloads entfallen auf Apps des sozialen Netzwerks.

Auch in Deutschland steigen die Umsätze durch App-Verkäufe auf allen Plattformen. 2016 investierten die Deutschen 750 Millionen Dollar für Apps, ein Plus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus Daten der Analysefirma App Annie hervor.

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