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Warum Apple-Entwickler mit Xcode 8.3 dreimal so große Binärdateien hochladen müssen

Apples Entwicklungsumgebung Xcode. (Bild: Apple)

App-Binaries mit einer neuen Xcode-Version werden oft dreimal so groß wie vorher. Das bringt allerdings keine Nachteile für Nutzer mit sich.

Ein Bug-Report der Macher des Realm-Frameworks zeigt: Die Binaries, die mit der neuen Xcode-Version 8.3 kompiliert werden, sind dreimal größer als die der Vorgänger-Version. Der Bug-Report selbst und eine Diskussion auf Hacker-News zeigen aber: Das bringt Nutzern, die die App herunterladen, keine Nachteile. Nur Entwickler müssen größere Datenmengen zu iTunes Connect laden.

Xcode-Binaries: Für App-Nutzer keine Nachteile

Laut verschiedener Entwickler-Recherchen liegt der Größen-Zuwachs der Binaries im Bereich des Bitcodes. Den Bitcode hat Apple 2015 eingeführt, um Apps für die unterschiedlichen Geräte-Varianten noch mal effizienter kompilieren zu können, nachdem der Entwickler sie in iTunes Connect geladen hat. In den App-Store schafft es der Bereich des Binaries also nicht und verbleibt bei Apple.

Der Bitcode schafft es nur aus Xcode in die Binaries für iTunes Connect, nicht aber in den App-Store. (Foto: Shutterstock)

Den Nachteil der größeren Binaries spüren also die Entwickler. Diese müssen größere Datenmengen verwalten und zu iTunes Connect hochladen. Was genau die Größe des Bitcodes so stark nach oben treibt, ist nicht klar. Gemutmaßt wird über mehr Metadaten, um noch mal effizienter kompilieren zu können. Wer seine Apps über Enterprise-Zertifikate direkt ohne den App-Store auf die iOS-Geräte bringt, sollte beim Kompilieren in Xcode so oder so die Bitcode-Option deaktivieren.

Mit der Einführung des Bitcode seitens Apple kamen bei Entwicklern viele Fragen dazu auf. Falls auch du dich für das Thema interessierst, ist der Artikel namens „Bitcode Demystified“ spannend. Der Autor erklärt darin ausführlich, wie das Kompilieren abläuft und wie das mit dem Bitcode zusammenhängt.

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