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Tim Cook träumt von der Abschaffung des Bargelds

Apple-Chef Tim Cook. (Foto: dpa)

Auf der Aktionärsversammlung hat sich Apple-Chef Tim Cook zur schleppenden Verbreitung mobiler Bezahllösungen geäußert. An eine dauerhafte Existenz des Bargeld glaubt er nicht.

Geht es nach dem Willen von Tim Cook, dann gehört das Münzenzählen an Ladenkassen besser spät als nie der Vergangenheit an. „Ich hoffe, dass ich die Abschaffung des Bargelds noch erlebe. Warum sollten wir dieses Zeug besitzen?“, sagte der Apple-Chef auf dem jährlichen Treffen der Anteilseigner, das erstmals im neuen Hauptquartier in Cupertino stattfand.

Apple Pay verbreitet sich langsamer als erwartet

Apple Pay bald in Deutschland? Die Gerüchte kursieren immer wieder. (Foto: Apple)

Der Grund für Cooks streitbare Aussage: Mobile Bezahlverfahren auf dem Smartphone haben sich bisher nur schleppend am Markt durchgesetzt. „Sie verbreiten sich langsamer als ich es persönlich vor einigen Jahren erwartet hätte“, sagte Cook. Dies gelte auch für den hauseigenen Bezahldienst Apple Pay, der dem 57-Jährigen zufolge aufgrund politischer Veränderungen jedoch eine „außergewöhnliche Zukunft vor sich“ habe. Angeblich akzeptiert bereits die Hälfte aller Händler in den USA den Bezahldienst, der ursprünglich im Herbst 2014 eingeführt wurde.

Apple Pay noch nicht in Deutschland

Nach Angaben von Cook nimmt die Verbreitung von Apple Pay allerdings stetig zu – vor allem außerhalb von Nordamerika. Details nannte Cook im Gespräch mit den Aktionären allerdings nicht. In Deutschland, dem größten Markt in Europa, ist Apple Pay entgegen anderslautender Gerüchte aber nach wie vor nicht verfügbar.

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