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Apple und China: Tim Cook verteidigt Löschung von VPN-Apps

(Foto: dpa)

Tim Cook hat sich jetzt zu den umstrittenen Löschungen von VPN-Apps in China geäußert. Der Apple-Chef begründet den Schritt mit der Gesetzeslage in der Volksrepublik.

Tim Cook: Apple hält sich an die Gesetze in China

Im Rahmen der Vorstellung der Quartalszahlen hat sich Apple-CEO Tim Cook erstmals zu der umstrittenen Entscheidung seines Unternehmens geäußert, einige VPN-Apps in China aus dem App-Store zu nehmen. „Wir hätten es offensichtlich bevorzugt die App nicht zu entfernen, aber wie in jedem Land, in dem wir Geschäfte machen, folgen wir dem Gesetz“, erklärte Cook gegenüber Investoren.

Der Apple-Chef weist außerdem Stimmen zurück, nach denen die Situation einem Fall aus dem letzten Jahr vergleichbar sei. Damals hatte Apple es abgelehnt, dem FBI beim Hacken eines iPhones zu unterstützen, dessen Besitzer im kalifornischen San Bernadino 14 Menschen getötet haben soll. „Im Fall der USA gab uns die US-amerikanische Gesetzeslage recht. Es war sehr klar. Im Fall von China, ist das Gesetz sehr klar“, so Cook.

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Apple und die VPN-Löschung in China

Apple hat Ende Juli 2017 alle wichtigen VPN-Apps aus dem chinesischen App-Store entfernt. Die jeweiligen Betreiber bekamen den Hinweis, dass ihre Apps gegen geltendes Recht in China verstoßen. Für diesen Schritt wurde Apple zum Teil heftig kritisiert, weil die chinesische Regierung den Zugriff auf große Teile des Internets blockiert. Mit Hilfe der Apps hatte sich diese Zensurmaßnahme jedoch umgehen lassen.

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Ein Kommentar
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Tja, das bringt der goldene Käfig nun mal mit sich. Andere bestimmen, was du nutzen darfst.
Auch wenn es viele behaupten – der Käfig erhöht nicht mal die Sicherheit.

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