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Apple erklärt seine Bug-Probleme: „Wir hatten bloß eine schlechte Woche”

In den vergangenen Wochen hatten Apple-Nutzer mit teils kritischen Bugs in iOS 11 und macOS High Sierra zu kämpfen – Apple erklärt das jetzt mit „einer schlechten Woche“.

Apple: Bug-Pannenserie wegen „schlechter Woche“

Ende November und Anfang Dezember wurden in iOS 11 und macOS High Sierra mehrere teils kritische Fehler bekannt, etwa die macOS-Lücke, dank der praktisch jeder eingeloggte Nutzer ohne Passworteingabe Admin-Rechte erlangen konnte. Kritiker, die Apple schon länger mangelnde Sorgfalt bei macOS- und iOS-Updates vorwerfen, bekamen dadurch neues Futter. Jetzt hat sich Apples Marketing-Chef Phil Schiller gegenüber dem britischen Telegraph zu der Pannenserie geäußert.

Apple-Marketingchef Phil Schiller bei der Vorstellung des iPhone X. (Bild: dpa)

Es gebe keine Ausflüchte, versprach Schiller. Fehler würden allen bei Apple schmerzen. „Wenn wir einen Fehler machen, müssen wir uns dafür entschuldigen und ihn schnellstmöglich beseitigen“, so der Apple-Manager. Die Konzernmitarbeiter hätten unermüdlich daran gearbeitet, die Bug-Probleme zu beheben und entsprechende Updates veröffentlicht.

Aber, so stellte Schiller klar, diese Probleme nähmen – anders, als einige vielleicht meinen – nicht zu. „Wir hatten einfach eine schlechte Woche. Einige Dinge sind passiert, das ist alles“, zitiert der Telegraph Apples Marketing-Chef. Jetzt werde alles daran gesetzt, dass so etwas nicht noch einmal passiert.

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Ebenfalls ein Thema in dem Gespräch der britischen Zeitung mit Apples Phil Schiller war der im Juni präsentierte Echo-Konkurrent Homepod, dessen Launch zuletzt auf 2018 verschoben werden musste – ausgerechnet jetzt, da die intelligenten Lautsprecher bei den Kunden zunehmend beliebt werden.

Homepod-Launch verschoben: Für Apple angeblich kein Problem

Für Apple ist das verpasste Weihnachtsgeschäft laut Schiller aber kein Problem. Anders als einige Wettbewerber achte Apple auf die Qualität seiner Produkte: „Wenn etwas noch nicht fertig ist, ist es noch nicht fertig“, so Schiller. Auch das Produktportfolio, das manchen zu breit erscheint, verteidigte Schiller. Das zwei Jahre alte iPhone SE etwa erfülle die Bedürfnisse mancher Kunden. Insgesamt sieht Schiller für Apple ein erfolgreiches Jahr 2017.

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