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Apples Fertigungspartner Foxconn sichert sich die Marken Belkin, Linksys und Wemo

(Foto: dpa)

Der weltgrößte Auftragsfertiger Foxconn übernimmt über eine Firmentochter den Hardware-Hersteller Belkin. Damit gehen auch die Marken Linksys und Wemo in den Besitz des taiwanischen Konzerns über.

Foxconn ist der weltweit größte Auftragsfertiger im Elektronikbereich und produziert unter anderem Hardware für Firmen wie Apple, Microsoft, Dell, Sony oder Nintendo. 2017 hat Unternehmensgründer Terry Gou jedoch angekündigt, zukünftig stärker auf eigene Marken zu setzen. Als Teil dieser Strategie kann die Übernahme des US-amerikanischen Hardware-Herstellers Belkin gewertet werden. Eine Foxconn-Tochter zahlt 866 Millionen US-Dollar für das Unternehmen.

Zu Belkin gehören unter anderem auch die Netzwerkmarke Linksys, die Heimautomationsmarke Wemo, sowie der Wasseranalytik-Brand Phys. Belkin soll als eigenständiges Tochterunternehmen unter Leitung des Belkin-Gründers Chet Pipkin weitergeführt werden. Allerdings müssen die US-Aufsichtsbehörden dem Deal noch ihr Okay geben. Ob das passiert, bleibt bei der derzeitigen politischen Lage unsicher. Mitte März 2018 hatte US-Präsident Trump per Dekret die Übernahme des US-amerikanischen Chipherstellers Qualcomm durch den in Singapur ansässigen Konkurrenten Broadcom mit Hinweis auf die nationale Sicherheit blockiert.

Belkin-Übernahme: Marken und Patente für Foxconn

Neben den Markennamen profitiert Foxconn auch von Belkins Entwicklungsapparat. Durch die Übernahme bekommt der taiwanische Konzern Zugriff auf mehr als 700 Technologie-Patente. Die wiederum könnten für Foxconns Plan, vermehrt eigene Produkte zu fertigen, enorm wichtig werden.

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