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Apple verbessert iCloud: Geht‘s jetzt Amazon und Google an den Kragen?

(Grafik: Shutterstock)

Um besser mit den Cloud-Diensten der Konkurrenten Amazon und Google mithalten zu können, plant Apple für iCloud und andere Cloud-Dienste einem Bericht zufolge eine interne Umstrukturierung.

Neue Struktur: Apple will iCloud verbessern

Im März waren schon Gerüchte laut geworden, dass Apple mit dem sogenannten „Project McQueen“ am Aufbau einer eigenen iCloud-Infrastruktur arbeite. Damit wolle sich der Konzern von der Infrastruktur von Konkurrenten wie Amazon, Google und Microsoft unabhängiger machen. Jetzt sind neue Details zu den Cloud-Plänen aufgetaucht; „McQueen“ kommt darin auch vor, aber nur am Rande.

iCloud: Apple will Cloud-Dienste verbessern. (Foto: Apple)
iCloud: Apple will Cloud-Dienste verbessern. (Foto: Apple)

Apple will einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge die Entwicklerteams, die an den Cloud-Diensten wie Siri, Maps, iCloud, Apple Pay, Apple News sowie zum Teil iTunes und Apple Music arbeiten, an einem Standort versammeln. Die von Cloud-Chef Eddy Cue geleiteten Entwickler arbeiteten bisher an verschiedenen Orten.

Die Umstrukturierung soll dazu führen, dass sich die verschiedenen Teams besser austauschen und vernetzen können. Apple erhoffe sich davon, meinen Insider, dass die für Bugs anfällige Software verlässlicher werde und schneller und mehr neue Features entwickelt würden. Platz genug für die Teams soll nach dem Umzug der übrigen Mitarbeiter in den neuen Campus 2 etwa am alten Standort Infinite Loop in Cupertino sein.

iCloud: Apples Cloud-Dienste auf dem Vormarsch

Mit einer Optimierung und dem erhofften weiteren Wachstum seiner Cloud-Dienste wolle Apple die Konkurrenten Amazon und Google treffen. Mit der Verlangsamung bei den iPhone-Verkäufen wird das stark wachsende Cloud-Geschäft noch wichtiger. Im dritten Geschäftsquartal kletterte der Umsatz in diesem Bereich um fast 20 Prozent. Die Cloud-Dienste könnten schon bald das Mac- und iPad-Geschäft als zweitgrößten Umsatzbringer ablösen.

Die schon im Frühjahr kolportierten Arbeiten an einer eigenen Infrastruktur wurden von den Insidern gegenüber Bloomberg erneut erwähnt, allerdings soll diese Apple-eigene Plattform den Code-Namen „Pie“ tragen. Teile von Siri, dem iTunes Store und Apple News seien schon auf die neue Plattform übertragen worden. Bei „McQueen“ hingegen soll es sich um ein internes Speichersystem für Fotos handeln. Auch hier geht es aber darum, die Abhängigkeit von der Konkurrenz zu verringern.

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3 Reaktionen
Macuser

Es wär mal cool, wenn man die eigene Domain in die iCloud einhängen könnte und die z.B. für Mails benutzen könnte.

Fabian

iCloud Drive ist ein Graus. Wird höchste Zeit, dass Apple da was verbessert!

Hans Hose

Wieso "und Google"? Wenn dann schon Amazon und Microsoft. Google spielt bis auf ihre eigenen Services, eine sehr kleine Rolle. Microsoft steht aktuell noch hinter Amazon an der Spitze, ist aber der mit weitem Abstand am stärksten wachsenden Cloud-Anbieter. Aber Microsoft ist hier ja nicht cool. Fanboys.

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