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Gadgets & Lifestyle

Der neue iMac von innen: Reparatur und Upgrade sind nicht möglich

Der neue iMac. (Grafik: Apple)

Das Team von iFixit hat den neuen iMac mit 21,5 Zoll großem 4K-Display auseinandergenommen. Das Ergebnis: Wer das Gerät selbst reparieren oder upgraden will, wird auf einige Probleme stoßen.

Teardown: iFixit hat den neuen iMac zerlegt. (Foto: Sam Lionheart/iFixit Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0)
Teardown: iFixit hat den neuen iMac zerlegt. (Foto: Sam Lionheart/iFixit Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0)

iFixit: Neuer iMac lässt sich fast nicht reparieren

Das Team von iFixit dürfte den meisten Gadget-Liebhabern mittlerweile ein Begriff sein. Sie zerlegen Computer, Tablets und Smartphones um zu ermitteln, wie schwer es für einen Kunden wäre, das entsprechende Gerät bei bedarf selbst zu reparieren. Für ihren aktuellen Teardown haben sie sich den neuen iMac mit 21,5 Zoll großen 4K-Display vorgenommen. Wer gehofft hat, Apple hätte beim neuen iMac endlich mal wieder etwas auf die einfache Reparierbarkeit geachtet, wird enttäuscht sein.

CPU und Arbeitsspeicher werden von Apple an die Platine gelötet. Diese Komponenten könnt ihr daher nicht so einfach austauschen. In der iMac-Variante ohne SSD ist auch kein entsprechender Anschluss dafür verbaut. Zu einem späteren Zeitpunkt ein Upgrade auf eine SSD-Speicherlösung durchzuführen, könnt ihr daher ebenfalls vergessen. Außerdem sind im Grunde alle Komponenten miteinander verklebt worden. Der Klebstoff lässt sich mit den richtigen Werkzeugen zwar entfernen, muss anschließend aber wieder mühevoll ersetzt werden.

iFixit: Neuer iMac bekommt nur einen von zehn Punkten

Wie üblich hat iFixit dem iMac nach dem Teardown eine Punktebewertung zugeteilt. Dabei stehen zehn Punkte für eine möglichst gute Reparierbarkeit. Wenig verwunderlich bekommt der iMac die schlechteste Bewertung von nur einem Punkt. Das ist selbst im Vergleich zu anderen Apple-Geräten kein sonderlich gutes Ergebnis.

Da ihr das Gerät nur unter enormen Anstrengungen und Risiken upgraden könnt, solltet ihr euch vor dem Kauf genau überlegen, welche Ausstattung ihr benötigt. Stellt ihr später fest, ihr benötigt mehr Arbeitsspeicher oder eine schnellere CPU, bleibt meist nur der Austausch des ganzen Gerätes.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Lohnt der Umstieg auf die Magic Mouse 2? Das können Apples neue Eingabegeräte“.

via stadt-bremerhaven.de

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2 Reaktionen
spaceONdesk

Es kam wie es kommen musste. Die Bevormundung der Käufer tritt in eine neue Phase...
Vielen Dank auch!

Antworten
Robusta

Was ich schon lange vermutete passiert jetzt: Der Controller schimmert durch.

Das passierte auch mit den Kaffee-Firmen nachdem die Familien ihre Aktien verkauften. Die Controller ersetzten die aromatischen Arabica-Kaffee-Bohnen durch die billigeren robusten Robusta-Bohnen. Inzwischen gibts im Supermarkt wieder Sorten wo "100% Arabica" dran steht.

Man sollte per Gesetz festlegen das RAM aufrüstbar sein muss.
Ausnahmen müssen individuell genehmigt sein und der Kunde vor dem Kauf unterschreiben das er darauf verzichten kann und auf dem Zettel 20 Alternativ-Geräte inclusive Preis genannt werden. Macht Amazon mit "Kunden kauften stattdessen folgendes..." ja auch schon lange.
Airbooks und Handies beispielsweise.
Bei Tabletts könnte man über RAM-Aufrüstungen schon mal nachdenken.
Alle anderen Geräte von Apple (Auch evtl. das Apple-TV) sind groß genug um RAM und Flash austauschbar zu machen.
WinPhone hat sogar die Möglichkeit, das Bios/WinPhone-OS auf einer internen SD-Karte zu lagern wodurch man diese bei Updates gegen neuere größere bessere WinPhone-SD-Karten austauschen kann.

Hoffentlich gibts bald Anleitungen wie man die überlegenen Windows-Tablett-Notebooks mit 3000x2000 auf MacOS konvertiert. Dann lernt Tim Cook hoffentlich endlich wie man Kunden zufrieden stellt und RAM, Flash, Festplatten, SSDs aufrüstbare Nachrüstteile sind.
Beim Auto kann man auch andere Reifen drauf machen.

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