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Spectre-Sicherheitslücke auf Mac und iPhone: Neue Patches für iOS 11 und macOS 10.13

(Bild: Apple)

Apple hat am Montagabend relevante Sicherheits-Updates für iOS und macOS veröffentlicht. iOS 11.2.2 und macOS 10.13.2 beheben die Chip-Lücke Spectre.

Apple: iOS 11.2.2 und macOS 10.13.2 „Supplemental-Update“ veröffentlicht

Vergangene Woche erläuterte Apple, dass alle Macs und iOS-Geräte von Spectre beziehungsweise Meltdown betroffen seien und iOS 11.2, macOS 10.13.2 wie tvOS 11.2 mögliche Angriffe reduzieren könnten. Wenige Tage später liefert das Unternehmen mit iOS 11.2.2 und einem ergänzenden macOS-10.13.2-Update weitere Patches nach.

iOS 11.2.2 stehe Apple zufolge für iPad Air und neuer und iPhones ab dem iPhone 5s zur Installation bereit. Auch für den iPod Touch der sechsten Generation liefert Apple den Patch. Das Unternehmen empfiehlt allen Nutzern, die neue OS-Version zu installieren. iOS 11.2.2 enthalte unter anderem Sicherheits-Optimierungen für Safari und der Webkit-Engine, um die Effekte von Spectre (CVE-2017-5753 and CVE-2017-5715) zu reduzieren.

Apple: Macbooks und iPhones erhalten neue Patches gegen Spectre. (Foto: dpa)

Apple liefert Safari 11.02 separat

Das „Supplemental-Update“ für macOS High Sierra 10.13.2 biete entsprechende Patches für kompatible Desktops und Notebooks. Ferner liefert Apple mit Safari 11.0.2 eine neue Version des Browsers für macOS 10.12 und 10.11, die die Sicherheitsrisiken reduzieren sollen.

Noch ungepatcht gegen die Sicherheitslücken sind ältere iOS- und macOS-Versionen. So bleibt iOS 10 und älter weiterhin verwundbar, wie auch macOS 10.12 und 10.11, wobei diese Versionen eigentlich noch offiziell mit Sicherheitspatches versorgt werden. Wann Apple entsprechende Updates nachliefert, bleibt abzuwarten. Es ist durchaus möglich, dass  diese OS-Versionen gar einige Monate ungepatcht bleiben.

Intel, deren Chips von der schwerwiegenden Sicherheitslücke Meltdown betroffen sind, will binnen einer Woche Schutzmaßnahmen gegen die Sicherheitslücke für 90 Prozent seiner Prozessoren veröffentlichen, erklärte Firmenchef Brian Krzanich am Montag auf der CES 2018. Für die restlichen Intel-Chips solle das Sicherheits-Update bis Ende des Monats herausgebracht werden. Diese Patches dürften auch Macs noch einmal sicherer machen.

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