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iPhone X: Das ist Apples Neuinterpretation des iPhones

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Neue Kamera, neuer Prozessor im iPhone X

iPhone X kommt mit einer verbesserten Kamera und AR-Support. (Bild: Apple)

Mit einem neuen iPhone-Modell geht recht regelmäßig ein Update der Kamera einher. Beim Jubiläums-iPhone darf das auch nicht fehlen. Das Gerät hat wie die Plus-Modelle eine 12-Megapixel-Dual-Kamera verbaut, die nicht horizontal, sondern vertikal in die Rückseite eingelassen ist. Sie besitzt einen optischen Bildstabilisator, der Hauptsensor hat eine f/1.8- der Sekundär-Sensor eine f/2.4-Blende. Wie beim iPhone 8 Plus und den Vorgängern fungiert der zweite Sensor als Telezoom, mit dem ihr Objekte näher heranholen könnt. Außerdem kann mit dem Kamera-Duo ein Unschärfe-Effekt produziert und der eventuell störende Hintergrund ausgeblendet werden. Die Frontkamera mit löst mit sieben Megapixeln auf und unterstützt einen Portrait-Modus und weitere Modi.

Zurück zur Rückseite des Geräts: Sie besteht wie die der neuen iPhone-8-Modelle aus Glas. Im Unterschied zu den 8ern ist das Glas in einen Edelstahlrahmen eingefasst ist – ähnlich wie beim iPhone 4 von 2010. Glas hat Apple gewählt, da das iPhone X drahtloses Laden per Qi-Wireless-Protokoll unterstützt. Bei einem Metallgehäuse wäre das nicht möglich gewesen. Apple hat den Standard nicht einfach übernommen, sondern eine neue Technologie entwickelt, mit der diverse Geräte während des Aufladens miteinander kommunizieren können.

Airpower: Apple bringt kabelloses Laden aufs iPhone X und weitere Apple-Gadgets. (Bild: Apple)

Der verbaute A11-Bionic-Prozessor basiert wie Qualcomms Snapdragon 835 und Samsungs Exynos-8895-Chip auf der aktuellen Zehn-Nanometer-Architektur. Er besitzt sechs Kerne und ist schneller und stromsparender als der Vorgänger, außerdem verfügt das System-on-a-Chip über einen von Apple entwickelten Grafikchip und einen Image-Signal-Processor. Zwei der Kerne sind hochleistungsfähige Monsoon-Cores, vier sind Low-Power-Mistral-Cores. Alle Chips sind unabhängig voneinander adressierbar, sodass sie je nach Anforderung angesprochen werden können. CPU, GPU und der Bildsensor im A11-Bionic-Chip sind laut Apple perfekt für AR-Inhalte abgestimmt. Über den Arbeitsspeicher hat Apple nichts verraten, er soll aber wie beim iPhone 7 Plus drei Gigabyte groß sein. Beim internen Speicher bietet Apple verschiedene Optionen an: Ihr könnt zwischen 64 und 256 Gigabyte wählen.

Herz des iPhone ist ist der A11-Bionic-Chip (Bild: Apple)

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen des iPhone X gehören Bluetooth 5.0, 802.11ac WLAN mit MIMO und NFC mit Lesemodus. Zum Akku hat Apple lediglich gesagt, sie halte „zwei Stunden länger als beim iPhone 7“. Per kabellosem Laden könne das iPhone in 30 Minuten auf bis zu 50 Prozent geladen werden.

iOS 11 mit speziellen Funktionen – und AR

Dass das neue iPhone mit Apples neuester iOS-Version ab Werk kommt, dürfte nicht überraschen. iOS 11 hatte Apple bekanntlich schon zur WWDC angekündigt und wird seitdem fleißig getestet. Bestandteil der Software ist Apples Augmented-Reality-Plattform, auf die wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen – erklärt haben wie das Ganze im Artikel: AR-Kit: Warum Apple Google bei der Augmented Reality hinter sich lässt. Speziell für das neue iPhone ist unter anderem eine neue Gestensteuerung integriert worden, um das überarbeitete Kontrollzentrum zu erreichen.

iPhone X: Wann kommt es, wie teuer ist es?

Das neue iPhone X kann ab dem 27. Oktober vorbestellt werden. (Bild: Apple)

Das neue iPhone X wird begleitet von zwei weiteren Modellen, dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus. Das „X“-Modell bildet allerdings die preisliche Speerspitze: Es geht ab 1.149 Euro los, der Speicher ist 64 Gigabyte groß, eine teurere Variante kommt mit 256 Gigabyte für 1.319 Euro. Das iPhone X wird in den Farben Silber und Space Gray angeboten. Die Vorbestellung beginnt ab dem  27. Oktober, ausgeliefert wird es laut Apple ab dem 3. November.

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