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Apple: Das iPhone Xr ist unser Bestseller

Apple iPhone Xr. (Bild: Apple)

Apple hat sich erstmals zu den Berichten über schlechte iPhone-Absätze geäußert. Über konkrete Verkaufszahlen schweigt sich das Unternehmen jedoch weiterhin aus.

Seit Tagen kursieren Berichte über schwächelnde Absätze der neuen iPhone-Familie, begleitet von Meldungen über reduzierte Produktionsaufträge, die sich unter anderem massiv auf Apples Aktienkurs auswirkten. Diesen Hiobsbotschaften versucht Apples Produktmarketing-Chef Greg Joswiak in einem Interview mit Cnet entgegenzuwirken.

Apple: „iPhone Xr ist Bestseller“

Joswiak erklärte am Mittwoch gegenüber Cnet , dass sich insbesondere das etwas günstigere iPhone Xr seit Marktstart am besten verkaufe. Das iPhone Xr wurde zeitgleich mit dem iPhone Xs und Xs Max vorgestellt, der Verkaufsstart erfolgte jedoch einen Monat nach den teureren Xs-Modellen Ende Oktober.

Apple iPhone Xr. (Bild: Apple)

Das iPhone Xr soll sich besser als die Xs-Modelle verkaufen. (Bild: Apple)

Mit seinem Statement entkräftete Joswiak zwar die Gerüchte, denen zufolge das Xr sich noch schlechter verkaufe als die Xs-Modelle. Die Meldung des Wall Street Journal (WSJ), nach der Apple die Produktion aller drei aktuellen iPhones zurückgefahren haben soll, wollte Joswiak nicht kommentieren. Ebensowenig nannte er harten Absatz-Zahlen, die seine Aussage zum Bestseller-Status des iPhone Xr hätten untermauern können.

Konkrete Zahlen zu iPhone-Absätzen wolle Apple ohnehin nicht mehr veröffentlichen, wie das Unternehmen im Zuge der Veröffentlichung der Umsätze des dritten Quartals 2018 ankündigte. Apple-Chef Tim Cook begründete die Entscheidung mit der Aussage, dass man an der Supermarkt-Kasse auch nicht gefragt werde, wie viele Artikel im Einkaufswagen liegen würden.

iPhone Xr: Apples „Budget“-Smartphone treibt’s bunt

Dass das iPhone Xr Apples neuer Bestseller ist, könnte unter anderem damit zu tun haben, dass es das günstigste Modell im neuen 2018er Angebot ist. Das Smartphone koset mit 850 Euro zwar immer noch eine Menge – aber einige Hundert Euro weniger als das iPhone Xs, das bei 1.150 Euro beginnt.

Am 2017er iPhone X zeigte sich indes, dass Kunden die hohen Anschaffungskosten nicht scheuen, schließlich lag das Preis des Basismodells auch jenseits der tausend Euro. Die Xs-Familie unterscheidet sich jedoch (äußerlich) nicht sonderlich stark vom Vorgänger, das Xr mit seinen bunten Farbtönen bietet hingegen immerhin einen frischen Anstrich.

Apple iPhone Xr in Bildern
Das iPhone Xr wird bunt. (Bild: Apple)

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Die Spekulationen, dass es mit Apple jetzt aber bergab geht, dürften wieder einmal übertrieben sein. Apples Hochpreisstrategie, die mit dem iPhone X eingeführt wurde, ging bislang auf, wie die letzten Quartalszahlen zeigten: Trotz nur leicht gestiegenen Absätzen zum Vorjahresquartal konnte Apple im dritten Quartal 2018 ein massives Umsatzplus erzielen. Angesichts eines schrumpfenden Smartphone-Marktes scheint Apples Ansatz für das Unternehmen der richtige zu sein: Weniger Absatz bei mehr Umsatz. Ob die Strategie auch in Zukunft funktioniert, werden wir wohl erst bei der Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen erfahren.

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