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Lisa: Apples erstes Betriebssystem mit grafischer Nutzeroberfläche wird Open Source

(Foto: dpa)

Lisa war der erste Computer von Apple mit einem grafischen Nutzerinterface. 2018 soll der Quellcode der Software erstmals öffentlich gemacht werden.

Lisa: Apples erstes Betriebssystem mit grafischem Interface

Mit Lisa veröffentlichte Apple 1983 erstmals einen Computer mit grafischem Nutzerinterface. Aufgrund des hohen Verkaufspreises von rund 10.000 US-Dollar war dem Gerät zwar kein großer Erfolg vergönnt, aber er legte den Grundstein für den ein Jahr später veröffentlichten Macintosh. 2018 können Computerenthusiasten aus aller Welt erstmals einen Blick auf den zugrundeliegenden Quellcode werfen.

Der Quellcode wird vom Computer History Museum veröffentlicht. Das hat Al Kossow, der Software-Kurator des Museums, jetzt bekanntgegeben. Die Veröffentlichung ist von Apple abgesegnet und soll irgendwann im nächsten Jahr erscheinen. Fehlen wird wohl nur das American-Heritage-Wörterbuch des Schreibprogramms Lisawrite. Hierfür scheinen dem Museum die notwendigen Rechte zu fehlen.

Lisa von Apple war kommerziell kein großer Erfolg. (Foto: dpa)

Lisa: Der erfolglose Vorgänger des Macintosh

Die Idee, den Nachfolger des Apple II mit einem grafischen Nutzerinterface zu versehen, hatte sich Steve Jobs bei dem Forschungsrechner Xerox Alto abgeschaut. Wirklich erfolgreich konnte Apple das Konzept aber erst mit dem ein Jahr später veröffentlichten Macintosh umsetzen. Dennoch gab Lisa den Startschuss für eine Welt, in der PCs nicht mehr nur mit Textbefehlen bedient wurden, sondern mit einer Maus. Ein Konzept, das sich bis heute gehalten hat.

Offiziell stand Lisa für „Local Integrated Software Architecture“. Allerdings war Lisa auch der Name von Steve Jobs erster Tochter, die 1978 zur Welt kam. Es ist anzunehmen, dass der Apple-Mitbegründer damals wohl eher an sie gedacht hat, als er den Namen ausgewählt hat.

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Eine Reaktion
Uwe Keim

Siehe Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Lisa_Brennan-Jobs#Birth_and_the_Apple_Lisa:

> Decades later, Jobs admitted that "obviously, it was named for my daughter."

Es ist also nicht nur "anzunehmen", sondern eine Aussage von Jobs selbst.

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