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Apple bestätigt: Alle Mac- und iOS-Geräte sind von Meltdown und Spectre betroffen

Macbook. (Foto: dpa)

Apple hat ein Statement zum Status von iPhones, iPads und Macs hinsichtlich der Spectre- und Meltdown-CPU-Sicherheitslücken geäußert. Demzufolge seien alle Geräte betroffen.

Meltdown und Spectre: Apple-Geräte anfällig, aktuelle OS-Versionen reduzieren die Anfälligkeit

Apple hat am Donnerstag ein Support-Dokument mit Informationen zum Stand der Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken in iOS- und Mac-Geräten veröffentlicht. In diesem wird klargestellt, dass alle Produkte des Unternehmens beeinträchtigt seien. Es bestehe jedoch kein Grund zur Panik, da es zum einen keinen bekannten Exploit gebe. Zum anderen habe das Unternehmen mit iOS 11.2, macOS 10.13.2 und tvOS 11.2 Patches veröffentlicht, die die Anfälligkeit für Meltdown reduzieren sollen. Die Apple-Watch sei nicht von den Lücken betroffen.

Für die Spectre-Lücke beabsichtige Apple in den nächsten Tagen ein Safari-Update zu veröffentlichen, mit dem die Anfälligkeit reduziert werden soll. In den kommenden Wochen und Monaten entwickle und teste Apple weitere Optimierungen der Software-Patches für alle eigenen Plattformen. Nutzer von älteren Mac-Versionen wie El Capitan und Sierra können sich auch ein wenig entspannen – auch die älteren Desktop-Betriebssysteme wurden mit entsprechenden Patches versehen.

Für Macbook Pro und Co. hat Apple bereits einen Patch in Stellung gebracht. (Bild: Apple)

Apple: Meltdown- und Spectre-Patches reduzieren Performance nicht

Entgegen erster Meldungen zur Reduzierung der Systemperformance durch das Einspielen der Patches seien Apple zufolge keine messbaren Einbußen festzustellen. Lediglich der Safari-Patch zur Reduzierung der Spectre-Lücke könnte die Browser-Performance um vernachlässigbare 2,5 Prozent verlangsamen. Neben Apple bestätigen auch Microsoft, Google und Amazon entsprechende Erkenntnisse.

Während Apple, Microsoft, Google und Amazon bereits erste Schritte zur Eindämmung der massiven Sicherheitslücken veröffentlicht haben, ist es an der Zeit, dass Hersteller von Android-Smartphones und -Tablets nachziehen. Denn lediglich Googles Nexus- und Pixel-Geräte haben bislang den relevanten Januar-Sicherheitspatch erhalten, mit dem die Bedrohung durch Datendiebstahl ausgeschlossen wird. Zwar sei es Google zufolge bei Android-Geräten kompliziert die Sicherheitslücke auszunutzen, dennoch sollten eventuelle Anfälligkeiten per Update ausgeräumt werden.

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