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Analyse

Neue Macbooks und iMacs: Apples Upgrade-Politik ist ein Trauerspiel

(Bild: Apple)

Noch im Januar hieß es, dass Apple entgegen dem Trend weiterhin gute Absatzahlen auf dem PC- beziehungsweise Mac-Sektor hinlegt. Das Blatt hat sich aber mittlerweile gewendet – woran liegts?

Windows-10-Update motiviert zu Neukäufen – Apples Mac-Rechner-Absatz sinkt

Windows-10-Rechner finden derzeit besseren Absatz als Macs. (Foto: t3n)
Windows-10-Rechner finden derzeit besseren Absatz als Macs. (Foto: t3n)

So schnelllebig ist der Hardware-Markt: Im Januar dieses Jahres schrieben wir noch, dass Apple der einzige Hersteller sei, der Laut IDC und Gartner sank der Absatz der PC-Hersteller im dritten Quartal 2016 im Schnitt um 5,7 Prozent, wobei einige Unternehmen wie HP ein Umsatzplus von bis zu 2,3 Prozent verzeichnen konnten. Einer der größeren Verlierer der Windows-PC-Herstellern ist Acer: bei dem taiwanischen Unternehmen wir ein Absatzminus von 14,1 Prozent beobachtet – Apple auf der anderen Seite sackte um 13,4 Prozent ab.

Das dritte Quartal 2016 sieht unter anderem für den Mac-Absatz von Apple nicht sonderlich rosig aus. (Screenshot: Gartner)

Mit dem Umsatzverlust fällt Apple vom vierten Platz im Vorjahresquartal auf den fünften Platz hinter Asus ab. Ein Grund, dass PC-Hersteller im Vergleich zu Apple noch verhältnismäßig gut aussehen, dürfte daran liegen, dass Kunden eher zu einem Hardware-Upgrade als zum Software-Update ihrer älteren Rechner tendieren. Interessant: Im zweiten Quartal 2016, als Microsoft sein Windows-10-Update noch kostenlos anbot, wurden mehr Windows-10-Geräte abgesetzt.

Sinkender Absatz von Macbook Pro und Co.: Was ist bei Apple los?

Der derzeit einzige aktuelle macOS-Rechner: das Macbook (Bild: Apple)
Der derzeit einzige aktuelle macOS-Rechner: das Macbook. (Bild: Apple)

Nun stellt sich die Frage, warum Apple mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen hat. IDC geht davon aus, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in Cupertino derzeit nur ein aktuelles Modell in seinem Mac-Portfolio hat. Der einzige Rechner mit aktuellem Skylake-Core-M-Chip von Intel und weiterer Ausstattung ist das im April 2016 aktualisierte Macbook (Test).

Der Rest der Macs und Macbooks wurde seit mindestens über einem Jahr nicht aktualisiert, sodass in ihnen allesamt keine aktuelle Hardware steckt, während die Windows-Konkurrenz ihr Produktportfolio im Laufe des ersten Halbjahres aufgefrischt haben. Viele Apple-Kunden scharren nunmehr mit ihren Hufen und hoffen, dass bald neue Mac-Produkte vorgestellt werden.

Wo bleiben die neuen Macs? (Bild: Apple)
Wo bleiben die neuen Macs? (Bild: Apple)

Auf ein Macbook-Air-Upgrade (MBA) wurde schon im Juni spekuliert, woraus aber bekanntlich nichts geworden ist. Das letzte Update der Air-Reihe wurde im März letzten Jahres vorgenommen, allerdings handelte es sich lediglich um eine kleine Modellpflege mit schnellerem Prozessor und Speicher. Ähnlich verhält es sich beim Macbook Pro Retina, das zuletzt im Mai 2015 aktualisiert wurde. Das Pro-Modell ohne Retina hat schon seit geschlagenen vier(!) Jahren kein Upgrade erhalten, weshalb wir davon ausgehen können, dass Apple es alsbald aufs Altenteil schieben könnte.

Ähnlich düster sieht es auf dem Sektor der Profirechner aus: Das im Dosen-Design“ ist seit seiner Ankündigung nicht mehr aufgefrischt worden – das ist ein Zeitraum von über drei Jahren. Dass Profi-User sich allmählich von Apple abwenden und wieder auf Windows-Rechner mit aktueller Ausstattung umsteigen, ist daher denkbar. Apples Marketing-Chef Phil Schiller, der während der Mac-Pro-Vorstellung noch stolz „Can’t innovate anymore my ass“, rief, dürfte zwischenzeitlich wieder etwas kleinlauter sein. Selbst die Mac mini-Modelle haben übrigens seit 2014 kein Hardware-Upgrade mehr erhalten.

Mac Pro in Bildern

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Kunden, die sich jetzt für einen Mac entscheiden, erhalten abgesehen vom 2016er Macbook, „veraltete“ Hardware zum regulär hohen Preis. Die in den Rechnern verbauten Intel-Prozessoren sind mittlerweile ein Jahr und älter und befinden sich nicht mehr auf dem aktuellen Entwicklungs- und Performance-Stand. Das heißt zwar nicht, dass die meisten Macbooks und iMacs nicht performant sind – im Gegenteil, für die meisten Nutzer dürfte die Leistung ausreichen. Aber wer über 1.000 Euro und mehr für einen Rechner investiert, erwartet eine aktuelle Ausstattung.

Zurzeit gilt fast für alle Mac-Modelle: „Wartet besser mit dem Kauf.“ (Screenshot: Macrumors)
Zurzeit gilt fast für alle Mac-Modelle: „Wartet besser mit dem Kauf.“ (Screenshot: Macrumors)

Apples Mac-Modelle nach Alter (Quelle: MacRumors):

  • Macbook: April 2016
  • iMac: Oktober 2015
  • Macbook Pro Retina: Mai 2015
  • Macbook Air: März 2015
  • Mac Mini: Oktober 2014
  • Macbook Pro: Juni 2012
  • Mac Pro: Dezember 2013

Apple-Hardware: Fokus liegt auf iOS-Geräten

Während Apple seine OS-X/macOS-Hardware überwiegend veralten lässt, sieht es auf der Seite der iPhones und iPads anders aus. Die iPhones, die bei Apple für den größten Umsatz sorgen, werden alljährlich erneuert. In diesem Jahr hat Apple sogar außer der Reihe das iPhone SE (Test) auf den Markt gebracht, das speziell für Kunden bestimmt ist, die mit den beiden größeren Modellen nichts anfangen können.

Für Apple-Chef Tim Cook sind iPads die Zukunft. (Bild: Apple)
Für Apple-Chef Tim Cook sind iPads die Zukunft. (Bild: Apple)

“Yes, the iPad Pro is a replacement for a notebook or a desktop for many, many people.“

Darüber hinaus sind auf der Tablet-Seite zwei neue iPad-Modelle mit aktueller und performanter Ausstattung lanciert worden, die ansatzweise mit den Macbooks konkurrieren. Denn die iPad Pro-Modelle mit 12,9- und 9,7-Zoll-Display sind mit einem Keyboard nutzbar und können damit in vielen Nutzungsszenarien das Macbook ersetzen. Das ist natürlich auch Apple bewusst. Schon im letzten Jahr erklärte Apple-Chef Tim Cook, dass das iPad für viele Menschen den klassischen PC (und damit auch Macbooks) ersetzen würde. Dieser Aspekt könnte ein Grund dafür sein, dass Apple seine Macbooks vernachlässigt.

Durstphase: Neue Macbooks wohl erst im Herbst

MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)
MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)

Angesichts dessen, dass Apple es nicht hinbekommt seine Mac-Rechner auf den aktuellen Stand zu bringen, ist es letztlich kein Wunder, dass der Absatz eher verhalten ist. Wer nicht absolut dringend einen neuen macOS-Rechner – so heißt Apples Desktop-OS seit macOS Sierra - benötigt, hält daher die Füße still und wartet darauf, dass das Unternehmen endlich die lang erwarteten neuen Geräte vorstellt. Gerüchte besagen unter anderem, dass das MacBook Pro (2016) ein umfangreiches Redesign und ein OLED-Panel oberhalb des Keyboards erhalten wird. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Thunderbolt-Anschlüsse gegen USB-Typ-C-Ports ersetzt wird - allerdings mit schneller Thunderbolt-3-Unterstützung.

Konzept: So könnte das Macbook Pro (2016) aussehen
MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)

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Neben einem neuen Macbook Pro können wir wohl auch mit einem Refresh des Macbook Air und den iMacs rechnen. Wie schon in den letzten Jahren könnte Apple den Oktober wählen, um ein neues Mac-Portfolio vorzustellen und zugleich seine neueste OS-Version Sierra in der finalen Version freizugeben. Ob dann auch mit neuen Mac-Pro-, Mac-mini-Modellen und dem kolportierten Thunderbolt-Display mit 5K-Auflösung zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. An der Zeit wäre es allemal – Apple, mach hin!

Auch lesenswert zum Thema: 5 Dinge, die uns an Apple nerven [Kommentar] und 10 Dinge, die Apple an iOS und seinen iPhones verbessern soll

Erstveröffentlichung des Artikel: 17. Juli 2016. 

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24 Reaktionen
blackmac

ich hab einen 2006er 24" ( kkkkk) und einen mitte 2011 20,5" (hatte ich mal gebraucht gekauft) - gerne hätte ich meinen 24er jetzt mal ersetzt, aber --- alte Technik zu Neupreisen, da hört es auf. Notebooks kommen mir von apple nicht mehr in das Haus - nach meiner monatelangen Boardkaputtarie wegen meinem 2011 MBP15" - das immerhin 2.500 euro kostete - hatte ich die Schnauze voll.
Also habe ich jetzt keine Lust mehr auf Apple und das Sierra - naja - ich bin einfach kein Cloud-Fan. Ich bin da wahrscheinlich nicht wichtig genug auf dieser Welt, oder warum benötige ich meine Fotos etc. nicht im Amazonas?
In diesem Sinne - kein Umsatz mit mir gerade zu machen.

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TobiasS.

Warum auch sollte Apple diese Hardwareschlacht der Windowswelt auch mitmachen???

MacOS wird stets weiterentwickelt, läuft selbst auf meinem 2011er MBA wunderbar, welches ich seit dem Kauf noch nicht ein einziges mal neu aufsetzen musste!

Ich finde Apples Strategie, moderne Software zu entwickeln, die auf langlebiger und bestens verarbeiteter Hardware läuft...und läuft...und läuft... einfach nur dankenswert, richtig und genial.

Ja, wäre mein 2011er (privat) oder mein 2015er MBA nun kaputt, würde ich auch warten wollen, bis die neue Generation raus ist. Aber nicht, weil ich auf bessere Performance hoffe, geschweige denn sie brauche - nein, weil ich auf neue Features und neues Design hoffe; oder besser neugierig bin.

So kann ich Apple wohl nur danken, dass es uns NICHT durch schlechte Software stets zwingt upzugraden oder neu zu kaufen - die schlechte Verkaufsstatistik wird zudem a) sich beim nächsten Wurf wieder drehen & b) Apple überhaupt nicht weh tun!

IMHO
Cheers

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-.-

sag mal, glaubst du dem verkaufs-gesülze wirklich selbst, was du von dir gibst oder hast du dich für eine plattform entschieden um diese als agressionsbewältigungstherapie zweckzuentfremden?

mac hat genauso seine probleme, festgelöteter ram ist ein nogo und auch nicht ohne grund gibt es schon lange parallels mit windows. wer sich das teil des design wegen kauft, wäre mit einem schweizer chronographen besser bediehnt. öfter und neue coole features findest du mittlerweile in der windowswelt..

und für einmal täglich mail check'n reicht dir ein china-tablet...

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Josef

Hardware-Features (oder besser Gimmicks) gibt es vielleicht bei Windows öfter. Software-Features nicht. Auf Grund der Kreativ-Tools die ich für die Arbeit verwende könnte ich gar nicht zurück zu Windows weil es diese für die Plattform überhaupt nicht gibt (Aobe Xd, Sketch, etc.). Und diese Tools liefen bis vor einem Jahr alle noch auf meinem Macbook aus 2010 (als ich mir ein neues kaufte).

Peter

Zu meckern habe ich nichts. ABER... ich warte aktuell mit dem Kauf eines weiteren Modells, aus GENAU DIESEM Grund. Würde mir sofort ein neues MacBook Pro holen, aber nicht zu so einem Preis für "alte" Hardware. Das hat gar nichts mit der Performance zu tun, denn auch mein Late 2013 iMac macht noch alles mit, wie ich das von Apple gewohnt bin.

Allerdings sehe es nicht ein, einen so hohen Preis zu zahlen, wenn die Hardware das einfach nicht mehr wert ist und Apple sich daran dumm und dämlich verdient. Also warte ich, bis mir neue, zeitgemäße Hardware, zum gewohnt hohen Preis geboten wird. Dann bin ich auch wieder bereit für Qualität etc. zu zahlen.

und ein iPad wird bei mir NIE einen Mac ersetzten. Niemals! Die Dinger haben schon ihre Daseinsberechtigung, aber für mich sind sie kein MacBook-Ersatz, egal ob bin angedockter Tastatur oder sonst was. Ist mir alles viel zu halbgar. Auf der Couch - her damit. Zum arbeiten setz ich mich lieber an ein ordentliches MacBook und klapp es danach zu.

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Nico Ritsche

Ich habe ein 4 Jahre altes Retina MacBook mit 2.6GHz core i7 und 16 GB Ram. Die Performance ist nach wie vor top, daher verstehe ich nicht so ganz die Notwendigkeit für neue Hardware. Ich denke ich kann noch ohne Probleme mindestens 4 Jahre weiter arbeiten mit meinem Gerät. Und so sollte es auch sein finde ich. Quantensprünge in der CPU performance gibt es sowieso nicht momentan wie mir scheint.

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Josef

Absolut korrekt, bei Intel verbessern sich die Benchmarks nur noch um 4%-8% pro Generation. Neue Generationen bringen derzeit hauptsächlich Energieeinsparungen.

Könnte mir daher sogar vorstellen, dass Apple mittelfristig auch beim Mac auf hauseigene ARM-Prozessoren setzen könnte (der ARM-Prozessor des iPad Pro ist ja bereits leistungsfähiger als die Intel-Chips in Macbook und Macbook Air).

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Christian

Natürlich kommt kein Rechner ohne SSD ins Haus. 1tb = 200€.

Beim 13er Retina kostet der Aufpreis von 128gb auf 1tb 1.150€ (lediglich die CPU ist bei dem Gerät minimal schneller). De facto verlangt Apple also ca 1.000€ für eine 1tb SSD.

Für den Rechner an sich zahle ich gern mehr, weil die Qualität einfach gut ist, aber bei SSD möchte ich die Freiheit haben, günstig aufzurüsten.

Und mit 50gb iCloud kommt mein Vater nie und nimmer für iMovie aus. Quelldateien für HD-Movies braucht er lokal.

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Nik

Du kannst jederzeit bei einem MacBook die SSD selbst aufrüsten. Ist halt keine normale sondern eine M2/PCIe SSD und demnach teurer als deine 200 EUR die du für eine normale SATA SSD zahlst.

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-.-

Die Offensichtlichkeit, dass es nicht erwünscht ist, "Fremdprodukte" einzubauen, ist trotzdem sehr ausgeprägt.

Christian

Ich kenne mindestens 2 Menschen, die gerne ein neues 13er oder 15er MBP hätten. Und zwar eines, wo man RAM und HD kostengünstig später erweitern kann. Weil sie das Gerät mindestens 6 Jahre nutzen wollen.

Das einzige 13er Zoll Gerät ist das MBP von 2012, das dies bietet! Mag sein, dass Herrn Ive das nicht interessiert, aber es ist ein offenes Geheimnis, dass die trotz allem immer noch guten Verkaufszahlen dieses Uralt-Geräts Apple intern selbst peinlich sind.

iCloud könnte eine Lösung für das SSD Problem sein, aber noch ist es bei weitem nicht so weit - vom
miserablen Pricing ganz abgesehen . Keine Ahnung, wie ich meinem Vater das erklären sollte, der bisher mit lokalen Files problemlos Videos schneiden kann. Mit iCloud wäre er hoffnungslos verloren. So benutzt er hält sein 2007er MBP so lange es geht. Und danach wird es wohl ein Gebrauchtgerät der Vor-Retina-Zeit.

Wenn Apple immer upgradefeindlicher wird (das sage ich, Macuser seit 1993), dann muss ich mich doch mal anderweitig umschauen.

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SKY

iCloud ist doch recht günstig geworden. 50Gb für 99cent im Monat ist doch vom Preis her ok. Alles andere ist natürlich nicht mit der Konkurrenz zu vergleichen.. da kann man nur hoffen das sich da bald etwas ändert.

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Josef

iCloud Speicher ist so ziemlich der günstigste Cloud Soeicher, den du finden wirst... Und dein Vater wird davon gar nichts mitbekommen, weil die Photos App iCloud automatisch synchronisiert.

Antworten
Josef

Und ich hoffe ernsthaft, du willst dir keinen PC ohne SSD mehr zulegen?! Der Aufpreis ist es locker wert, wenn man die gesparte Arbeitszeit einberechnet.

-.-

äh, windows user rennen vor w10 zu apple und apple user rennen zu windows? WTF???

interessant wäre Zeitloses Design zu Zeitloser Hardware. also gleiches Ding von außen aber erneuerte Hardware.

Geschäftlich betrachtet ist evtl. der Absatz der Geräte zu klein geworden, als das sich die Pflege und Entwicklung vieler neuer Hardware rentieren würde?

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Max

Was für mich, als Privatanwender, nicht als professioneller Apple Nutzer auch eine äußerst erschreckende Entwicklung ist, ist der Preis.
Das günstigste MacBook (ohne Pro) was ja eigentlich auf Consumer abzielt liegt in der kleinsten Konfi bei knapp 1500€. Das steht für mich einfach nicht mehr in Relation. Für mein MBP 13 Zoll habe ich in 2010 noch 999€ gezahlt.
Der Grund für Apple Rechner war bei mir eigentlich immer das Betriebssystem und die reichliche Software die man dazu bekommt.
Aber seit Windows 7 ist Windows auch kein schlechtes OS mehr. Und bei einem Preisanstieg von 500€ wiegt finde ich auch das Softwarepaket nicht mehr schwer genug um diese Preisdifferenz zu zahlen.

Klar. Die BuildQuality und Hardware sind nach wie vor Klasse. Aber deswegen habe ich ehrlich gesagt nie Apple gekauft. Wenn es OSX einzeln gegeben hätte, hätte ich mir selbst nen Rechner zusammengestellt und da OSX installiert.

Antworten
Nik

Der Preis für das MBP ist doch mehr als fair. Bei Windows Geräten von gleicher (bzw. schlechterer) Qualität, z. B. ein XPS 13, bist du preislich in der selben Region.

Antworten
Nik

Nachtrag: Du kannst dir jederzeit einen Rechner zusammenstellen und macOS installieren. Das nennt sich Hackintosh und funktioniert inzwischen nahezu perfekt, sofern man die passende Hardware kauft.

Mein Rechner daheim ist ein Hackintosh und hat einen i7 4790k, 32GB Ram und eine GTX 760. Nutze das Ding zum arbeiten parallel zu meinem MBP und habe absolut keine Probleme. Gibt halt von Apple keine Alternative dazu, ich werde mir sicher keinen 3 Jahre alten Mac Pro kaufen.

Antworten
Dan

Rechne mit deiner Windows Konfiguration aber bitte noch den Preis für Office und zukünftige Upgrades ein.

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SKY

Das MacBook Pro Konzept mit dem OLED-Panel schaut sehr hässlich aus. Da Apple eher auf "weniger ist mehr" setzt glaube und ich hoffe ich das es nicht so kommen wird.

Das Update "Problem" mit der Hardware ist ein alter Hut und kommt immer wieder vor. Das ist also nix besonders. Auch Hardware von vor zwei Jahren reicht locker aus um einen Film zu schneiden oder seine Exel Tabelle zu gestalten. Hier sollte man etwas Wind aus den Segeln nehmen. Die Notebooks sind keine Spielerechner..

Antworten
Nik

Aber ist es für dich verständlich warum ein Mac Pro, der ja an die Power-User, die im Prinzip die aktuellste/schnellste Hardware brauchen, gerichtet ist und seit Jahren nicht geupdated wird? War ja bei der Generation davor auch so...

Es kann doch nicht so schwer sein, jedes Jahr die Hardware zu upgraden, das Chassi muss sich ja nicht einmal verändern. Selbst wenn sie es nicht in einer Keynote announcen, sondern einfach auf der Webseite ankündigen...

Bevor ich meine Kunden 3 Jahre+ auf eine neue Version warten lasse, update ich doch lieber die Hardware im Inneren und der Rest bleibt gleich...

Das Problem, das ich sehe ist eben dass man nicht einschätzen kann wann man wirklich noch neue Produkte kaufen soll. Ich würde mir z. B. im Moment kein MBP kaufen, weil evt. das neue im Herbst kommt, aber wenn es nicht im Herbst kommt will ich auch kein fast 2 Jahre altes MBP kaufen, da wird sich der ein oder andere bei der Konkurrenz umschauen...

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SKY

So wie du denken die meisten... daher die "schwachen" Verkaufszahlen.. ist aber berechtig und normal. Grundsätzlich ist es aber so das es nie einen perfekten Zeitpunkt für einen Kauf gibt.

Was muss man denn so unbedingt an Upgrades rein hardwarebedingt jedes Jahr haben? Das nimmt sich doch nichts oder nicht viel.

Der Mac Pro ist nun eh sehr eingeschränkt, jedes Jahr neue Hardware zu kaufen wird eh schwer.. die alternative wird wohl ein Windows Rechner sein. Hier wird es günstiger und man kann grundlegend die GPU austauschen. Beim Pro ist es nur noch auf den Speicher beschränkt. Eigentlich ein NoGo!

Peter

Konkurrenz gibt es für mich leider nicht, weil ich bei Apple halt das gesamte Ökosystem nutze und genieße. Aber genau so denke ich auch. Warte jetzt auch schon fast 1 Jahr mit einem Kauf... aber es kommt nichts. Ein altes Gerät kauf ich zu dem Preis aber halt ebenfalls nicht.

Silvio Weiß

Ich denke, dass Apple die kompletten Macs aktualisiert, sobald das iPhone 7 erscheint. Denn wenn der Klinken-Anschluss beim iPhone verschwindet, wird er auch bei den Macs verschwinden und das will Apple zeitgleich machen.

Antworten

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