Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Apple: E-Ink-Tastatur nur Werbetrick eines Startups?

(Foto: Sonder)

Arbeitet Apple wirklich mit Sonder an E-Ink-Tastaturen, oder war es nur ein sehr erfolgreicher PR-Trick des australischen Startups?

Update vom 21. Oktober 2016: Appleinsider hat erhebliche Zweifel an dem Bericht des Wall Street Journals, nachdem Apple gemeinsam mit dem Startup Sonder an einer E-Ink-Tastatur für kommende Macbooks arbeiten soll. Das auf die Produkte des Computerherstellers aus Cupertino spezialisierte Blog konnte bei seinen Kontakten innerhalb des Unternehmens niemanden finden, der den Bericht bestätigen könnte. Stattdessen soll die Nachricht von einem Mitarbeiter von Sonder lanciert worden sein. Ob das stimmt, bleibt unklar. Klar ist jedoch, dass das Startup definitiv von den Presseberichten profitieren konnte, und mehr als 1.000 neue Twitter-Follower dazu gewonnen hat.

Wall Street Journal: Macbooks sollen ab 2018 E-Ink-Tastaturen haben

Am 27. Oktober wird Apple aller Voraussicht nach ein neues Macbook Pro und ein überarbeitetes Macbook Air vorstellen. Doch schon zwei Jahre später könnte es ein weiteres großes Update der Apple-Notebooks geben: Das Unternehmen soll Macbook-Keyboards entwickeln, bei denen die einzelnen Tasten über E-Ink-Displays verfügen. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor, das sich auf eine nicht genannte Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens bezieht.

Das Sonder-Keyboard: Apple könnte die Technologie auf das Macbook bringen. (Foto: Sonder)
Das Sonder-Keyboard: Apple könnte die Technologie auf das Macbook bringen. (Foto: Sonder)

E-Ink-Displays werden hauptsächlich in E-Book-Readern verwendet. In der Tastatur könnten sie dazu dienen, App-relevante Shortcuts bei Bedarf einzublenden, die Sprache des Keyboards zu verändern oder sogar um Emojis anzuzeigen. Laut Wall Street Journal kooperiert Apple bei der Entwicklung mit dem australischen Startup Sonder, das bereits E-Ink-Tastaturen für Desktop-Rechner anbietet. Der Bericht deckt sich mit Informationen des britischen Guardian, der schon am 13. Oktober berichtet hatte, dass Apple an der Übernahme des Startups interessiert sei.

1 von 4

Sonder wird vom Apple-Partner Foxconn unterstützt

Das Sonder-Keyboard wird vor allem damit beworben, dass es den Umgang mit Tastaturkürzeln vereinfachen soll, weil die jeweilige Funktion je nach aktiver App direkt auf dem Keyboard angezeigt werden kann. Das Startup ist Teil des Inkubatorprogramms von Foxconn. Das taiwanische Unternehmen ist Apples wichtigster Fertigungspartner und versucht derzeit verstärkt in die Komponentenentwicklung einzusteigen, da in dem Bereich höhere Gewinne locken als im reinen Zusammenbau von Geräten.

Ebenfalls interessant: iPhone 8: Apple trennt sich womöglich von weiteren Kabeln.

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

5 Reaktionen
Dominik Stein

Ich bin den E-Ink Tastaturen noch zu skeptisch gegenüber. technisch tolle Sache, aber das was man bisher gesehen hat, war einfach noch nicht passabel genug um damit wirklich funktionell zu arbeiten.

Antworten
Karl Marks

es lebe der "journalismus" ......

Antworten
Bojar

Die Idee an sich finde ich spannend, auch der Hersteller "Optimus" hatte vor fast 10 Jahren ja die Idee eine Tastatur mir mini-Bildschirmen zu produzieren. Da passierte allerdings jahrelang nichts und dann war der Preis utopisch hoch.
Spannender als eine komplette Tastatur fände ich ein frei konfigurierbares Pad mit 16-20 Tasten, die man frei belegen kann. Das wäre für Photoshop, Adobe Premiere und viele andere Programme eine tolle Sache....

Antworten
Gute Idee

Die Grundidee finde ich aber gut: Das Touchpad (vil größer als bei den meisten Wintel-Laptops ) oder den Bereich über den Ziffern-Tasten komplett (wie ein Handy-Display) mit Touchscreen+Display.
Dann könnte man auch Videos auf dem Touchfeld anzeigen oder Email- oder RSS-Ticker oder Benachrichtigungen ohne das das Display an ist... oder anfangs als Referenz
"No VIP-Emails, 5*Emails, 5*Tweets, 20*RSS, noch 5 Haltestellen 80 km bis zum Ziel-Bahnhof" was dann jeweils hochzählt. Als E-Ink welches statisch stehen bleibt und nur hin und wieder aktualisiert wird, wäre das noch besser.
Es geht ja um eine Flexible Tasten-Belegung für Apps.

Auch für Wacom wäre das vielleicht interessant, endlich Schaltflächen-Icons am Rand und Content auf der Oberfläche anzuzeigen oder wechselnde Icons auf dem Stift wo man drauftouchen kann. Der Biegeradius laut LG ist aber noch 3cm aber die abgerundeten Ecken von den Samsung-EdgeGeräten beweisen ja, das es ginge.

Nervig bei den (schon machbaren) Tasten-Kombination ist aber, das man die freien Tasten nicht kennt !
Findet mal eine unbelegte Kombination für z.B. Firefox !
Nett wäre wenn Apple befehlen würde, Apple+0..9 für Apps bzw. das aktuell aktive Fenster oder Desktop(Finder/Background) und auch noch Apple+Shift+0..9 für generelle Befehle (Screen-Shot, Email-Programm aufrufen, Skype zum Partner, ...) frei zu halten sind damit wir kleinen User diese Tasten selber belegen dürfen und nicht mühselig selber freie Kombinationen suchen müssen.
Ansonsten ist das Feature nämlich sehr gut auch wenn es wohl leider zu wenige Leute aktiv benutzen.

Auch die letzten 5 Menü-Befehle könnte man dynamisch auf die E-Ink-Tasten legen wenn man z.b. gezielt an 30 Stellen Worte Fett oder Kursiv oder in anderer Schrift machen will und dafür ständig ins Menü muss.

Damit würden die Rechner vermutlich (bei schlauer Programmierung und Ideen) sehr viel natürlich und effizienter nutzbarer.
Oder bei Screen-Off E-Ink-Buttons um sich die Emails vorlesen zu lassen und dazwischen (wie auch Musik-Player oder Apple-TV) das nächste Musik/Video-Stück zu selektieren... also die Media-Button-Funktionen der bisherigen F-Tasten, welche man dann vielleicht dadurch ersetzt.

Sind Wintel, M$ und SAP vielleicht die besten Freunde der Gewerkschaft ? Erkennt Tim Cook das die Leistungs-Dichte viel besser sein muss und nützliche Software ratzfatz die Arbeit (nach Jahrzehnten unter Wintel) endlich schneller machen muss und überflüssige oder bisherige langwierige Arbeits-Schritte durch schlaue mit-denkende Tasten endlich verschnellert werden ?

Die Idee ist machbar weil Smart-Phones ja auf Touch-Screens basieren.
Nur baut sie bisher keiner als schlauen, mit-denkenden, grafisch Feedback und Informationen gebenden Touchpad-Ersatz oder Funktions-Tasten-Ersatz/Ergänzung systematisch in Laptops ein.
Tweets könnten auf dem Touchpad stehen während man damit arbeitet.

All die schönen Ideen. Leider sind Abmahnungen, CETA/TTIP/ACTA/IPRED2/TISA/...-Rechtskosten so hoch, das ich auf die überlegene Umsetzung dieser Ideen verzichten muss und die Arbeitswelt immer noch nicht schneller wird und WIR ALLE das TÄGLICH mit-bezahlen müssen. Die Gewerkschaft freut sich vielleicht.

Früher gabs Hard-Sektorierte 8"-Floppy-Disks. Wenn man also ein Touchfeld-Linie über den F-Tasten mit Segmenten (wie beim Touch-Feld wo manchmal eine hochgedrückte Linie ist oder auf der F-Taste oder J-Taste als Hinweis für 10finger-Tipper versieht, spart man sich diese recht teuren Tastaturen welche jede einzelne Taste mit einem kleinen Display versehen.

Tasten-Hintergrundbeleuchtung sollte die DIN als Standard für steuerlich ab-schreibbare Laptop-Tastaturen festlegen. Denn damit arbeitet man auch in der Bahn und wechselnden/schlechten Lichtverhältnissen und es leuchtet ja nicht selber wie ein Touchscreen.

Vielleicht ist Apple auch schlau und macht die Displays endlich Touch-Fähig.
Wie viel Zoll hat das große Ipad-Pro ? Wie schnell ging gas vom ipad1 zum ipad-Pro ? wann also werden 12", 13", 14",...-Apple-Screens endlich touchfähig ?
Das ändert natürlich auch die Bedienung. Wird immer aufwendiger für App-Designer von der Smartwatch über Laptops, Touch-Screens, Apple-TV, tablett, Desktop(maus+Tastatur) die Bedienung zu optimalisieren...

Antworten
Christopher

#Awesome

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.