News

Apple Music hat jetzt über 40 Millionen Abonnenten und einen neuen Boss

Apple Music. (Bild: Apple.com)

Noch ist Spotify klarer Musikstreaming-Marktführer. Aber Apple Music rückt näher. Jetzt hat der Apple-Dienst die Marke von 40 Millionen Abonnenten geknackt – und einen neuen Chef bekommen.

Mit über 70 Millionen zahlenden Premium-Kunden und 159 Millionen monatlich aktiven Nutzern ist der schwedische Musikstreamingdienst Spotify unbestrittener Marktführer in diesem Bereich – noch. Denn langsam dürfte Spotify den heißen Atem des Verfolgers Apple Music spüren. Der kalifornische Streamingdienst hat kürzlich die Marke von 40 Millionen zahlenden Abonnenten geknackt, wie Variety berichtet.

Erst im September hatte Apple den Meilenstein von 30 Millionen Abonnenten erreicht. Einem internen Memo zufolge soll der vor drei Jahren gelaunchte Apple-Service weitere acht Millionen Nutzer haben, die den Streamingdienst derzeit kostenlos testen. Die 50-Millionen-Marke ist also in Reichweite. Zudem hatte das Wall Street Journal zuletzt berichtet, dass Apple Music bei den Abonnentenzahlen monatlich um fünf Prozent zulegt, Spotify dagegen um nur zwei Prozent. Geht es in dem Tempo weiter wie bisher, könnte Apple Music Spotify in einigen Monaten überholen.

Apple Music kommt Spotify in puncto Abonnentenzahlen immer näher. (Screenshot: iTunes/t3n.de)

Darüber hinaus hat Apple Music einen neuen Chef. Der seit 14 Jahren bei Apple tätige Oliver Schusser wird die weltweiten Geschäfte des Apple-Streamingdienstes verantworten und die Position des Vice President of Apple Music & International Content einnehmen. Bisher war Schusser außerhalb der USA für den App-Store, iTunes und iBooks verantwortlich und arbeitete eng mit Apples Software- und Services-Chef Eddy Cue zusammen. Auch bei der Übernahme von Shazam hatte Schusser seine Finger im Spiel.

Apple-Music-Zahlen schicken Spotify-Aktie auf Tauchkurs

Die Spotify-Aktie gab nach Bekanntwerden der Apple-Music-Zahlen um einige Prozent nach und lag bei Börsenschluss am Mittwochabend bei 148,75 US-Dollar. Damit liegt die Aktie zwar deutlich unter dem Anfangshoch von 165,90 Dollar beim fulminanten Börsenstart am 3. April, aber weiter deutlich über dem Referenzpreis von 132 Dollar, der von der New Yorker Börse zuvor festgelegt worden war.

Ebenfalls interessant: Europas Super-Unicorn – Spotify ist nach Börsengang 30 Milliarden Dollar wert

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung