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Neue Mac-Modelle: Tim Cook verspricht „großartige Desktop-Rechner“

Apples Mac-Family. (Bild: Apple)

Apple-CEO Tim Cook hat sich zur Situation der Desktop-Macs zu Wort gemeldet. Seinen Aussagen zufolge sei die Mac-Reihe ein strategisch wichtiges Produkt – neue Modelle kommen.

Strategische Produkt-Linie: Tim Cook verspricht neue Mac-Rechner

Die Produktpolitik der Desktop-Macs ist ähnlich tragisch wie die der Macbooks – Apple lässt den Update-Zyklus stark schleifen. Zwar hat der iMac zuletzt im Oktober 2015 ein kleines Upgrade erfahren, der Rest der Mac-Reihe ist aber seit 2014 (Mac mini) beziehungsweise 2013 (Mac Pro) nicht mehr aktualisiert worden.

Seit Jahren hat es keine relevsnten . (Bild: Apple)

Seit Jahren hat es keine bemerkenswerten Updates beim iMac, geschweige denn beim Mac Pro gegeben. (Bild: Apple)

Angesichts dieses Upgrade-Trauerspiels liegt der Verdacht nahe, dass Apple kein großes Interesse an der Fortführung seiner Desktop-Macs hat. Dem sei aber nicht so, wie Apple-Chef Tim Cook in einer internen Memo den Mitarbeitern des iPhone-Konzerns bestätigt.

Dem Memo, das Techcrunch zugespielt wurde, ist zu entnehmen, dass die Apple-Desktoprechner eine strategische Rolle in der Produktpolitik spielen würden. Im Unterschied zu Notebooks würden sie weit mehr Performance liefern. Darüber hinaus seien weitere Aspekte wie größere Displays, mehr RAM – beim neuen Macbook Pro ist bei 16 Gigabyte Schluss – und Speicher sowie mehr Anschluss-Optionen machbar. Laut Cook gibt es daher zahlreiche Gründe, warum Desktop-Rechner für Nutzer relevant oder sogar „kritisch“ seien.

Neue Desktop Macs: Sind Mac Pro und Mac mini Auslaufmodelle?

„We have great desktops in our roadmap.“ – Tim Cook

Weiter führt Cook aus, dass der aktuelle 5K iMac der beste iMac sei, denn man je produziert hätte. Das darin verbaute 5K-Display sei zudem das beste Desktop-Display auf dem Markt. Das kann auch durchaus sein, dennoch stellt sich die Frage, wie Apple sich in Zukunft auf dem Desktop-Segment aufstellen wird. Denn in dem Memo an die Apple-Mitarbeiter schrieb Cook lediglich, dass man „großartige Desktops in der Roadmap“ habe.
Neue Mac-Modelle: Das Design den aktuellen iMacs besteht seit 2012. (Bild: Apple)

Neue Mac-Modelle: Das Design den aktuellen iMacs besteht seit 2012. (Bild: Apple)

Behält man die mäßige oder nahezu nicht vorhandene Upgrade-Politik des Mac Pro und des Mac mini im Hinterkopf, zeichnet sich ab, dass es 2017 wohl nur neue iMac-Modelle geben wird. Die Zeit des relativ vielfältigen Angebots von erschwinglichen Modellen bis hin zu den High-End-Macs im Tonnendesign ist womöglich vorbei.

Für Apple-Insider und iOS-Entwickler Marco Arment ist die Sache ebenso klar: Der Mac Pro sei tot, die Zukunft der Desktops liege bei Apple in den All-in-One-Rechnern, sagt er. Damit könnte er womöglich Recht behalten, denn Cook erwähnt in seinem Memo letztlich lediglich die iMac-Reihe.

Bleibt zu hoffen, dass Apple, wie von Cook angedeutet, wenigstens bei den Desktop-Macs noch eine Handvoll an „älteren“ Anschlüssen wie USB-Typ-A, Mini-Display- und Ethernet-Port an Bord lässt. Platz genug sollte vorhanden sein. Wir erinnern uns, im neuen MacBook Pro (Test) sind nur noch USB-Typ-C-Anschlüsse vorhanden – Nutzer brauchen sogar zum Laden ihres iPhones einen Dongle.

Zum Weiterlesen: Statt 5K-Thunderbolt: Apple setzt auf LG Ultrafine-Displays mit 4K- und 5K-Auflösung und Macbook Pro: Apple, was hast du dir dabei nur gedacht?

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Ein Kommentar
peter
peter

Bla Bla Bla und dann kommt wieder so ein Dreck wie beim MacBook Pro. Habe mir jetzt noch schnell das alte MacBook Pro gesichert, was wesentlich sinnvoller war. Hätte gar nicht auf das neue MacBook Pro warten sollen, Apple enttäuscht nur noch.

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