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Gadgets & Lifestyle

Apple räumt bei Radio-Apps auf

Apple scheint seit kurzem bestimmte Radio-Apps für den iTunes-Store abzulehnen, wenn diese lediglich eine einzige Radiostation beinhalten. Frei nach dem Motto „Big is beautiful“ sollen nach Angaben eines Entwicklers nur noch iOS-Apps zugelassen werden, die dem Nutzer viele unterschiedliche Streams bieten. Allerdings scheint es Apple in erster Linie darum zu gehen, keine Radio-Apps mehr zu zulassen, die identisch zueinander sind und sich lediglich durch den abgerufenen Stream unterscheiden.

Zu viele Radio-Apps: Apple kämft gegen Flut von Apps

Apple versucht nun schon seit geraumer Zeit, die Masse an Apps mit rudimentärer Funktionalität einzudämmen. So lehnt das Unternehmen Apps ab, die andere Apps „kopieren“ und bereits mehrfach im App-Store vorhanden sind. Außerdem hat Apple Entwickler informiert, dass App-Anbieter, die den App-Store mit einer Vielzahl an Variationen ähnlicher Apps überfluten, aus dem Entwicklerprogramm ausgeschlossen werden können. Genau dies scheint auch der Hintergrund bei der aktuellen Diskussion um Radio-Apps mit nur einem Stream zu sein.

Apple übt Kritik an Entwickler DJB Apps. Das Unternehmen hat bereits an die hundert sehr ähnliche Apps im App-Store.

Streichung von Radio-Apps: Spam-Schutz oder Schikane?

Jim Barcus, der Chef von DJB Apps - einem Unternehmen, das Apps für US-amerikanische Radiosender entwickelt - hatte sich in einem offenen Brief darüber beschwert, dass Apple Apps mit nur einem Radio-Stream neuerdings verbieten würde. Apple würde derartige Radio-Apps als Spam einstufen. Bisher ist allerdings noch unklar, ob es sich tatsächlich um eine neue Runde der Apple-Zensur handelt, oder lediglich um die Überreaktion eines einzelnen Entwicklers.

Apples Kritik an den Radio-Apps mit nur einem Stream von Entwickler DJB Apps dürfte sich in erster Linie darauf beziehen, dass sich diese nur durch den jeweiligen Stream und eine Grafik voneinander unterscheiden.

Grund zum Zweifel an einer generellen Restriktion von Radio-Apps mit nur einem Sender durch Apple liefert DJB Apps selbst. Das Unternehmen hat bereits an die hundert Apps im App-Store, die sich lediglich durch eine einzelne Grafik und den Audiostream unterscheiden. Barcus versteht die Entscheidung von Apple bezüglich der DJB-Radio-Apps nicht, und argumentiert, dass es Tausende Karten-Apps und Hunderte Taschenlampen-Apps gebe. Dabei übersieht der DJB-Chef jedoch, dass sich diese Apps meist auch im Design unterscheiden.

Weiterführende Links zum Thema Apple:

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2 Reaktionen
WhiteMike

Aus diesem Grund kann man es einfach vergessen für das iPhone zu entwickeln. Mit einem vernünftigen Bewertungssystem würde sich das schon regeln. Damit kann man es dann den Usern überlassen ob sie die Apps kaufen oder nicht.

Aber wenn Gott spricht haben die Schafe zu weichen...

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