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Apple: Startup-Übernahmen sollen Siri schlauer machen

(Bild: Apple)

Apple hat das KI-Startup Laserlike übernommen. Die Technologie des Anbieters dürfte vor allem Siri zugutekommen.

Mit Laserlike hat Apple schon Ende 2018 ein kleines kalifornisches Machine-Learning-Startup übernommen. Das berichtet the Information unter Berufung auf Insider. Laserlike wurde vor vier Jahren von drei ehemaligen Google-Entwicklern gegründet. Die gleichnamige App des Startups setzt maschinelles Lernen ein, um Nutzerinnen und Nutzern auf ihre jeweiligen Interessen zugeschnittene Informationen bereitzustellen. Mit der Übernahme ist die App jedoch aus Play- und App-Stores verschwunden.

Nach Angaben von the Information gehört das Laserlike-Team jetzt zu Apples KI-Abteilung. Dort dürfte sein Know-how in das Sprachassistenzsystem Siri einfließen. Medienberichten zufolge tat sich das Siri-Team in der Vergangenheit schwer damit, KI-Talente dauerhaft an das Projekt zu binden. Dadurch geriet Siri im Vergleich zu den Konkurrenzsystemen von Google und Amazon immer mehr ins Hintertreffen. Offenbar versucht Apple dieses Manko jetzt durch Acqui-hires, also Übernahmen zur Talentgewinnung, wettzumachen.

Neben Laserlike hat Apple kürzlich auch Pullstring übernommen. Das Startup unterstützt Firmen bei der Entwicklung sprachbasierter Anwendungen. Ende 2018 hat Apple mit Silk Lab außerdem ein weiteres KI-Startup aufgekauft. Das Startup ist auf Gesichts-, Objekt- und Geräuscherkennung spezialisiert. Insgesamt hat Apple im vergangenen Jahr 18 Firmen übernommen. Um welche es sich dabei im Detail handelt, verrät der Konzern nicht. Demnach könnten sich darunter noch weitere KI-Startups befinden.

Homepod: Apples Siri-Lautsprecher nur bedingt erfolgreich

Anfang 2018 brachte Apple mit Homepod den ersten Siri-basierten Smart-Speaker auf den Markt. Gegen die Konkurrenzprodukte von Amazon und Google hat der es aber noch immer schwer. Laut dem Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics lag Apples Anteil an den weltweit Smart-Speaker-Verkäufen im vierten Quartal 2018 bei nur 4,9 Prozent. Das dürfte nicht nur an dem recht hohen Preis des Homepods, sondern auch an dessen vergleichsweise geringem Funktionsumfang liegen.

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