Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Apple verschärft App-Store-Restriktionen – Verleger unzufrieden

Apple hat dem „Sony Reader“, einer E-Book Application für iPhone, iPad und iPod Touch, die Freigabe für den App-Store verwehrt. Das Unternehmen verlangt von den Entwicklern, Inn-App-Verkäufe zumindest zusätzlich auch über den App-Store anzubieten. Mit dieser Politik schürt Apple den Unmut der Verleger und Entwickler.

Apple verlangt den Inn-App-Verkauf über eigenen Store

Apple begründet die Sperre des Sony Readers mit der Nichteinhaltung der Entwickler-Richtlinien. Diese seit Einführung der Inn-App-Verkäufe geltende Regel besagt, dass Inn-App-Verkäufe neben Apple-externen Wegen auch über den App-Store angeboten werden müssen. Die Problematik, die die Verlger dabei sehen: Apple behält bei Verkäufen über den App-Store 30 Prozent des Gewinns ein. Ein Zwang, den Verkauf zusätzlich über Apple anbieten zu müssen, provoziert bei Entwicklern und Verlegern Widerwillen. Sie befürchten dadurch deutliche Gewinneinbußen. Beispielsweise wäre es für den Endnutzer einfacher, über den App-Store zu kaufen, als über externe Websites gehen zu müssen. Zudem erklärt Sony, man habe mit dem Sony Reader nicht vorgehabt, sich an einen Store zu binden, sondern wollte plattformübergreifend anwendbar sein.

Apple schreibt bei Inn-App-Verkäufen den optionalen Weg über den App-Store vor.

Frist für bestehende Apps seitens Apple?

Die Richtlinie, Inn-App-Verkäufe über den App-Store anbieten zu müssen, ist nicht neu. Doch bisher war es so, dass Apple bereits in den App-Store eingestellte Apps bezüglich dieser Richtlinie verschonte. Verleger und Entwickler befürchten nun nach der rigorosen Ablehnung der Sony-App ein künftig denkbares Nachbesserungsgebot für die bereits im Store verfügbaren Apps. Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge habe ein Entwickler den 30. März von Apple als Frist genannt bekommen. Davon wären dann bei konsequenter Umsetzung auch Unternehmen wie Amazon mit seiner Kindle-App betroffen.

Krisensitzung der Verleger über Apples Einnahmenstruktur

Die von Verlegern erhoffte Änderung der Kostenstruktur im Zuge der Veröffentlichung von Rupert Murdochs „The Daily“ seitens Apple blieb indes aus. Medienvertreter wollen nun auf der von der International News Media Association für den 17. Februar in London einberufenen Konferenz das weitere Vorgehen planen. Kernpunkt wird dabei das Bestreben der Verleger sein, dass bestehende, von Apple angewandte Modell der Einnahmenverteilung umzugestalten.

Weiterführende Links zum Thema Apple und das Verhältnis zu den Verlegern:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

2 Reaktionen
Keli

Wow, your post makes mine look febele. More power to you!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst