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Apple-Workaround: Xbox Cloud Gaming für iOS kommt 2021 – per Browser

Microsoft xCloud. (Foto: Microsoft)

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Microsoft hat lange versucht, sich mit Apple über die Freigabe der eigenen Spiele-Streaming-Plattform als Xbox-App für iPhones und iPads zu einigen – erfolglos. Jetzt greift Plan B.

Das sogenannte Xbox Cloud Gaming über den Xbox Game Pass Ultimate kommt bald auf mobile Apple-Geräte. Das wird allerdings nicht, wie zunächst von Microsoft bevorzugt, per App erfolgen, sondern browserbasiert.

Ab dem Frühjahr 2021 soll das Xcloud-Gaming als Teil des Abodienstes Xbox Game Pass Ultimate auch auf iOS-Geräten funktionieren. Das hat Microsoft angekündigt. Schon bislang können Nutzer Spiele per Xbox und Android-App streamen.

Zusätzlich zu der Browserlösung für iOS, die auch unter Windows funktionieren soll, werden Windows-Nutzer Spiele auch über die in Entwicklung befindliche Xbox-App für Windows 10 streamen können. Die Browserlösung für iOS und Windows verkauft Microsoft als konzeptionell gewollten Ansatz, der ein „nahtloses Erlebnis“ für Xbox-Nutzer und unterschiedliche Spielertypen schaffen soll. Damit sei es nun möglich, etwa Minecraft Dungeons per Touch auf dem iPhone oder eine Runde Destiny 2 in der Mittagspause am Surface Pro zu spielen.

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Knackpunkt Controller: Kommt Xcloud ausschließlich per Touch?

Inwieweit das Gaming am iPhone unter Verwendung eines Controllers möglich werden wird, bleibt zunächst unklar. Genau diese Frage der Einbindung eines Game-Controllers in eine Browser-Umgebung hatte den alternativen Stadium-Browser indes sein Listing im App-Store gekostet.

Im Fall des Xbox-Controllers könnte die Sache anders aussehen. Den bisherigen Wireless Controller unterstützt iOS ohnehin bereits nativ und der neue Series-X-Controller soll über ein iOS-Update eingebunden werden.

Cloud-Gaming-App strikt von Apple abgelehnt

Die Browser-Lösung könnte der Kompromiss sein, den auch Apple mitgehen könnte, nachdem eine App-Lösung zuletzt an den strikten Vorgaben des App-Stores gescheitert war. Zwar hatte sich Apple im Nachgang etwas mehr auf die Streaming-Anbieter zubewegt und seine Regeln etwas gelockert, das lief jedoch letztendlich auf eine Auflösung der Streaming-Dienste hinaus. So sollten die Spiele jeweils einzeln als App den Review-Prozess durchlaufen. Die Xbox-App hätte nicht mehr als eine Art Katalog der über den Dienst erhältlichen Spiele sein können. Dem hatte Microsoft eine klare Absage erteilt.

Dennoch: Dem Vernehmen nach entwickelt Microsoft seine Xbox-App für iOS weiter. So ganz scheinen die Redmonder die Hoffnung also noch nicht aufgegeben zu haben.

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