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Apples autonome Testflotte steht größtenteils still

Apple-Auto: Der Lexus RX450h mit diversen Sensoren und Kameras von der Seite. (Foto: Bloomberg)

Apple hat sein Testprogramm für autonomes Fahren deutlich zurückgefahren – im Gegensatz zur Konkurrenz.

Apples Interesse an autonomen Fahrzeugen scheint zu sinken. Seit 2017 testet Apple 70 selbstfahrende Autos in Kalifornien. Im letzten Jahr sind allerdings nur 23 davon gefahren, wie aus den Daten der kalifornischen Kraftfahrzeugbehörde hervorgeht. Entsprechend wurden auch deutlich weniger Kilometer zurückgelegt.

Während Apples Testfahrzeuge von Dezember 2017 bis November 2018 noch gut 120.000 Kilometer gefahren sind, waren es im darauffolgenden Erhebungszeitraum nur noch 12.000 Kilometer. Damit liegt Apple im Vergleich zu den anderen Herstellern, die selbstfahrende Autos auf kalifornischen Straßen testen, zurück.

Die Konkurrenz ist deutlich aktiver

Googles Waymo hat in Kalifornien mehr als doppelt so viele selbstfahrende Autos für Testfahrten angemeldet. Diese fuhren zwischen Dezember 2018 und November 2019 2,3 Millionen Kilometer.

Die meisten Testfahrzeuge hat GM angemeldet. Die autonomes Fahren spezialisierte GM-Tochter Cruise ist mit 228 Fahrzeugen in Kalifornien für Testfahrten unterwegs.

64 menschliche Eingriffe

Apples Flotte besteht aus Lexus-SUVs, die mit der Selbstfahrtechnologie von Apple ausgestattet sind. Es sitzt dabei immer ein menschlicher Fahrer im Auto, der notfalls eingreift.

Apple zählte im letzten Erhebungszeitraum nur die Eingriffe, ohne die ein Unfall hätte passieren können. Demnach hat im letzten Erhebungszeitraum 64 Mal einer der Fahrer ans Steuer gegriffen. Wegen fehlender Standards, was als Eingriff gilt, erlaubt diese Zahl allerdings keine Vergleichbarkeit.

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