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Doch kein Hit: Apples Homepod verkauft sich miserabel

Präsentation des Apple Homepod auf der WWDC 2017. (Foto: dpa)

Apples Homepod verkauft sich deutlich schlechter als erwartet. Nach gutem Start hat Apple die Prognosen für die Verkäufe seines smarten Lautsprechers zuletzt senken müssen.

Die Erwartungen waren groß, entsprechend viele Vorbestellungen konnte Apples smarter Lautsprecher Homepod verbuchen. Das zahlte sich zunächst aus. In der ersten Januarwoche, also gleich nach dem Verkaufsstart, eroberte das Apple-Gerät ein Drittel Marktanteil am Smart-Speaker-Markt in den USA. In den vergangenen Wochen dürften die Verkäufe aber eingebrochen sein, wie Bloomberg berichtet.

Apple Homepod: Verkaufszahlen eingebrochen

Ende März hat Apple seine Vorhersage für die Zahl der verkauften Homepods nach unten anpassen und sogar Aufträge bei Zulieferer Inventec stornieren müssen, wie ein Firmeninsider verraten hat. Hatte der Homepod in den ersten zehn Wochen des Jahres einen Anteil von zehn Prozent am Smart-Speaker-Markt – Amazons Echo-Geräte kamen auf 73, Google Home auf 14 Prozent –, waren es zuletzt nur noch vier Prozent Marktanteil, wie es bei den Marktforschern von Slice Intelligence heißt.

Apples Homepod unterstützt Apple Music – und nicht viel mehr. (Bild: Apple)

Die Lager füllten sich immer mehr, sollen Apple-Store-Mitarbeiter berichtet haben. In einigen Filialen würden weniger als zehn Homepods pro Tag verkauft. Die Verkäufe könnten aber in Richtung Weihnachtsgeschäft noch einmal anziehen. Der Branchenbeobachter Gene Munster von Loup Ventures rechnet für das laufende Jahr mit sieben Millionen verkauften Homepods. Google soll demnach 18 Millionen und Amazon 29 Millionen seiner smarten Lautsprecher absetzen.

Dass der Homepod sich so schlecht verkauft, hat viele Gründe. Zum einen hat Apple mit dem Januarstart das wichtige Weihnachtsgeschäft verpasst. Außerdem ist der Homepod rund 200 US-Dollar teurer als die anderen Geräte am Markt – und kann zudem noch weniger. In einem Test aus dem Februar schnitt der Apple-Speaker deutlich schlechter ab als die Konkurrenz und wurde von der Firma Loup Ventures als „dümmster“ smarter Lautsprecher auf dem Markt bezeichnet.

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