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Apples neues 31,6-Zoll-6K-Display kommt bald

So könnte ein 6K-Display von Apple aussehen. (Bild: 9to5Mac)

Apple hat für dieses Jahr noch ein paar neue Produkte in Planung. Unter anderem kommt ein Nachfolger des Thunderbolt-Displays mit Mini-LED-Backlight – ein neues Macbook Pro mit 16,5-Zoll-Display soll weiterhin in Arbeit sein.

Im Februar 2019 hatte der gut vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo erste Details über ein neues Apple-Display und andere Produkte berichtet. Jetzt hat er nachgelegt und ein paar weitere Informationen über künftige Produkte veröffentlicht.

Apples 31,6-Zoll-Display kommt bis Ende September

Dass Apple an einem eigenen neuen Display arbeitet, hatte das Unternehmen im Zuge der Ankündigung eines neuen Mac Pro schon vor gefühlten Ewigkeiten bestätigt. Kuo hatte im Februar erste mögliche Details zu besagtem Bildschirm genannt, der mit 31,6-Zoll-Bilddiagonale und 6K-Auflösung daherkommen soll. Erneut bekräftigt er in seinem Briefing, dass es ein Mini-LED-ähnliches Backlight-Design besitzen werde.

Apples Thunderbolt-Displays wurden 2016 eingestellt. 2019 soll es einen neuen Bildschirm aus eigener Entwicklung geben. (Bild: Apple)

Kuo geht davon aus, dass das neue Display im Laufe des zweiten oder dritten Quartals erscheinen könnte. Damit wäre sogar eine Vorstellung zur WWDC 2019 im Juni möglich. Die Entwicklerkonferenz wäre zudem ein guter Zeitpunkt, den neuen Mac Pro, der schon 2017 versprochen wurde, endlich zu enthüllen.

Macbook und iPads: Mini-LED soll OLED-Displays ersetzen

Die Mini-LED-Technologie durchzieht Kuos Bericht, wobei weitere Produkte mit den Displays erst ab 2020 oder 2021 erscheinen sollen. So habe Apple sowohl Macbooks mit 15 bis 17 Zoll als auch Zehn- bis Zwölf-Zoll-iPads mit vollen Mini-LED-Displays in der Entwicklung, für die viel kleinere LED erforderlich seien.

Das neue Macbook Pro 2018. (Bild: Apple)

Das neue Macbook Pro 2018 – in diesem Jahr könnte Apple ein 16-Zoll-Modell zeigen. (Bild: Apple)

Apple konzentriert sich Kuo zufolge auf Mini-LED als Alternative zu OLED-Displays, da die Panels dünner und energieeffizienter seien, was bei Mobilgeräten von Vorteil ist. Ferner liefere die Technologie einen großen Farbraum, hohe Kontrastverhältnisse, einen hohen Dynamikbereich und lokalisiertes Dimmen, so der Analyst. Darüber hinaus seien Mini-LED weniger anfällig für ein Einbrennen, wobei dieses Problem bei aktuellen OLED auch seltener auftritt.

Entgegen anders lautender Meldungen werde ein 16-Zoll-Macbook-Pro-Modell auch noch in diesem Jahr erscheinen. Wie 9to5 Mac schreibt, sei Kuos Bericht durch fehlerhafte Übersetzungen falsch interpretiert worden.

Es sei darauf hingewiesen, dass Mini-LED nicht das gleiche wie Micro-LED ist. Bei Micro-LED handelt es sich um eine ähnliche Bildschirmtechnologie, die Apple derzeit aktiv entwickelt, marktreif soll sie aber frühestens 2023 sein.

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