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Apples große Säuberung: Fast 50.000 Apps aus dem App Store verschwunden

Apple hat innerhalb weniger Tage fast 50.000 Apps aus dem App Store geschmissen. Von der Säuberung besonders betroffen sind Games.

Apps im App Store: Apple räumt auf

Anfang September hatte Apple angekündigt, dass veraltete Apps aus dem App Store geschmissen werden sollen. Apps, die nicht mehr funktionieren oder schon länger kein Update mehr erhalten haben, sind auf die Abschussliste gekommen. Die Aufräumaktion scheint derzeit in vollem Gange zu sein, wie die Branchenbeobachter von Sensortower herausgefunden haben. Allein im Oktober sollen demnach weltweit rund 47.300 Apps gelöscht worden sein.

Apple: Aufräumaktion im App Store in vollem Gange. (Bild: Apple)

Apple: Aufräumaktion im App Store in vollem Gange. (Bild: Apple)

Damit liegt die Löschrate mehr als dreimal so hoch wie normalerweise. In den Monaten Januar bis September dieses Jahres etwa hat Sensortower die Löschung von durchschnittlich 14.000 Apps im App Store für iPhone und iPad gemessen. Besonders stark betroffen war demnach der Bereich Games. Die Kategorie ist für fast ein Drittel (28 Prozent) der gelöschten Apps verantwortlich. Spezielle Kategorien hat Apple für seine App-Aufräumaktion aber wohl nicht ins Auge gefasst.

App Store hat zwei Millionen Apps

Dem Konzern geht es eigenen Angaben nach darum, dass möglichst viele der aktuell rund zwei Millionen Apps im App Store mit den aktuellen iOS-Versionen problemlos funktionieren. Die Apps müssen Apples Richtlinien entsprechen und möglichst aktuell oder zumindest frisch upgedatet worden sein. Zudem dürfen die App-Namen nur 50 Zeichen lang sein. Damit sollen mögliche Tricksereien unterbunden werden, die auf die Suchfunktion im App Store abzielen.

Von den Löschungen könnten demnach auch vielgenutzte Apps betroffen sein, die lange nicht aktualisiert wurden, aber dennoch funktionieren. Apple warnt Nutzer etwa vor Apps mit 32-Bit-Code, die die auf 64-Bit-Basis funktionierende Plattform ausbremsen könnten. Welche Apps im Einzelnen von der Aufräumaktion betroffen sind, ist nicht bekannt.

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via techcrunch.com

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