Gadgets & Lifestyle

App-Store: Für 6.750 Euro kommt deine iOS-App ins Top-10-Ranking

Viele App-Entwickler fragen sich vermutlich, wie sie mit ihrer iOS-App in die Top 10 von Apples App-Store kommen. TradeMob, die größte App-Marketing-Plattform der Welt, hat jetzt Zahlen darüber veröffentlicht, wie viele Downloads man benötigt, um dort aufgenommen zu werden. Und: wie viel Geld das kosten würde.

App-Downloads steigern

Im April hat Apple eine App aus dem App-Store verbannt. Mit ihr bot AppsGratis täglich eine App zum kostenlosen Download an und konnte so ihre Download-Zahlen in ungeahnte Höhen schnellen lassen. Die Betreiber nutzen seitdem eine Webseite, um den Beschränkungen von Apple zu entgehen – es finden sich jedoch noch immer ähnliche Anbieter im App-Store, die das selbe Konzept verfolgen. In Kombination mit diesen und anderen Werbemaßnahmen lässt sich der Verkauf einer App so weit ankurbeln, dass sie im Top-10-Ranking des App-Stores erscheint, wo sie von unzähligen Menschen gesehen wird – was weitere Downloads nach sich zieht.

Einen Platz in der App-Store-Top-10 gibt es ab 15.000 Downloads

Damit es eine App im deutschen App-Store unter die Top 10 schafft, muss sie laut TradeMob innerhalb von 72 Stunden 15.000 Mal heruntergeladen werden – entscheidend sind vor allem die letzten 24 Stunden. Kauft man sich Downloads im Rahmen einer sogenannten Boost-Kampagne, steigt die Sichtbarkeit der App im AppStore. Dadurch laden sich mehr Menschen die App zusätzlich herunter. Diese organischen Downloads treiben die Kosten pro Installation nach unten. Bei einem Spiel generiert eine gekaufte Installation im Schnitt eine weitere Installation eines Nutzers. Bei anderen Apps bekommt man immerhin noch 0,65 an organischen Installationen hinzu. Während sich die durchschnittlichen Kosten einer Installation in Deutschland auf 0,45 Euro belaufen, betragen die effektiven Kosten laut TradeMob lediglich 20 Cent. Apps, bei denen es sich nicht um Spiele handelt, würden durchschnittlich mit 0,80 Euro pro Installation zu Buche schlagen, während sich die effektiven Kosten auf 0,45 Euro belaufen – bei 15.000 Downloads also auf summa summarum 6.750 Euro.

Bei allen Preisen handelt es sich um Durchschnittswerte, die TradeMob anhand von 72 Boost-Kampagnen ermittelt hat. Genre, Qualität und bereits existierende Nutzerbasis haben natürlich einen Einfluss auf den Preis. Je länger sich eine App auf einer hohen Position halten kann, desto mehr organische Downloads entstehen. TradeMob weist darauf hin, dass eine erfolgreiche Boost-Kampagne immer mehrere Quellen haben sollte. Gemeint ist eine möglichst ideale Mischung aus Display-Werbung und verschiedenen CPI-Programmen.

Die Kosten für eine Top-Platzierung im App-Store steigen

Alle Daten wurden in einem Zeitraum von August 2012 bis März 2013 erhoben. Im Jahr 2011 benötigte man beispielsweise noch 25 Prozent weniger Downloads um ein Top-10-Ranking zu erreichen, als im darauf folgenden Jahr. Ein Trend, der sicherlich weiter anhalten wird.

Ein Klick auf den folgenden Ausschnitt öffnet die gesamte Infografik.

Die Infografik zeigt die Kosten eines Einzuges in die App-Store-Top-10. Die gesamte Infografik wird mit einem Klick auf das Bild sichtbar.

Die Infografik zeigt die Kosten eines Einzuges in die App-Store-Top-10. Die gesamte Infografik wird mit einem Klick auf das Bild sichtbar.

 Weiterführende Links

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

7 Kommentare

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung