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Arbeitsabläufe direkt in Slack automatisieren: Das kann der neue Workflow-Builder

Slack-Headquarter in San Francisco. (Foto: t3n)

Mit einem neuen Tool will Slack die Workflow-Automation vereinfachen. Wiederkehrende Arbeitsabläufe können im Workflow-Builder mit nur wenigen Klicks automatisiert werden.

Dank Chatbots und der Integration unzähliger Apps lassen sich viele Aufgaben in Slack automatisieren. Das erfordert ein gewisses technisches Know-how und wird daher wohl überwiegend von der Administratorseite erledigt. Mit einem neuen Tool, dem Workflow-Builder, sollen jetzt alle Nutzerinnen und Nutzer des Team-Messengers die Möglichkeit bekommen, wiederkehrende Arbeitsabläufe zu automatisieren. Alles, was dafür nötig ist, sind ein paar Klicks und ein paar Minuten Zeit.

Der Workflow-Builder kann beispielsweise für die Automation des Onboardings genutzt werden. (Screenshot: Slack)

Der Workflow-Builder kann beispielsweise für die Automation des Onboardings genutzt werden. (Screenshot: Slack)

Wie bei der bekannten Automationslösung IFTTT muss auch beim Workflow-Builder zunächst ein Auslöser für die angedachte Aktion gewählt werden. Derzeit stehen drei solcher Trigger zur Auswahl. Der erste wird nach Erstellung in das Action-Menü integriert und muss dementsprechend manuell ausgelöst werden. Der zweite dient dem Onboarding neuer Mitarbeiter und wird ausgelöst, sobald einem Slack-Kanal ein neues Mitglied zugewiesen wird. Der dritte Trigger wiederum wird aktiviert, sobald ein bestimmtes Emoji als Reaktion an eine Nachricht angehängt wird.

Im Anschluss muss ausgewählt werden, was nach der Auslösung eigentlich passieren soll. Hier können Nutzerinnen und Nutzer mehrere Arbeitsschritte aneinanderketten, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Um den Einstieg zu vereinfachen, hat Slack außerdem eine Liste vorgefertigter Beispiel-Workflows veröffentlicht.

Slacks Workflow-Builder soll später noch deutlich mächtiger werden

Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich mit dem Tool allerdings noch keine wirklich umfangreichen Arbeitsabläufe erfassen. Zumal derzeit nur Slack-interne Funktionen unterstützt werden. Später einmal soll der Workflow-Builder aber auch in Kombination mit den jeweils eingesetzten Slack-Integrationen genutzt werden. Dann könnte das Werkzeug deutlich mächtiger werden. Außerdem denkt Slack über eine Art App-Store vor, über den fertige Workflows geteilt werden könnten.

Das Slack-HQ in San Francisco
Das Büro von Slack versprüht eher den Charme einer etablierten Werbeagentur als den eines hippen Startups. (Foto: t3n)

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Ganz neu ist der Workflow-Builder von Slack übrigens nicht. Das Tool basiert auf der App Missions, die Slack im Sommer 2018 aufgekauft hat. Seitdem arbeitete das ehemalige Missions-Team daran, das Tool direkt in Slack zu integrieren.

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