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Arduino Due: Kraftvoller 32-bit-Minirechner für knapp 50 Euro

Der vor über einem Jahr angekündigte Arduino Due ist nun offiziell. Die neue Prototyping-Plattform der italienischen Entwickler ist erstmals mit einem 32-bit-ARM-Core mit 84Mhz ausgerüstet und kommt mit einer Vielzahl von Anschlüssen zu einem attraktiven Preis.

Arduino Due – 32-bit Entwicklerboard mit vielen Schnittstellen

Im Arduino Due kommt ein Atmel SAM3X8E Cortex-M3-Prozessor mit 84MHz und 512 KB Flashspeicher zum Einsatz. An Anschlüssen hat das Board allerhand zu bieten: So verfügt es über zwei USB-Ports, einer von ihnen fungiert als Programming-Port, beim zweiten handelt es sich um einen nativen Port, der beispielsweise zum Debuggen zum Anschluss für eine HID-Emulation verwendet werden kann. Die insgesamt 45 digitalen Pins des Due lassen sich sowohl als In- oder Output verwenden: (pinMode()digitalWrite() und digitalRead()). Mitunter sind PWM-Ausgänge, 12 analoge Inputs, vier Hardware-UARTs, sowie zwei DAC Outputszu finden. Mithilfe des verbauten „Erase“-Buttons lässt sich mit einem Knopfdruck der Flash-Speicher bereinigen und den aktuellen Sketch vom Board löschen. Die komplette Liste der Spezifikationen findet man auf der Arduino Due-Seite.

Arduino Due: 50 Euro Entwicklerboard mit 32-bit-Prozessor (Bild: Arduino)

Mit diesem Arduino-Board wird es möglich sein Projekte umzusetzen, die ein Mehr an Prozessorleistung erfordern als der Arduino Uno leisten kann. Gegenüber Wired gab Arduino-Mitgrüder Massimo Banzi zu Protokoll, dass man dank des 32-bit ARM-Prozessors mit einer Taktrate von 84MHz mehr Rechenprozesse in kürzerer Zeit durchführen könne, was ideal sei, um beispielsweise Quadcopter zu bauen, bei dem viele Sensoren ausgelesen werden und Daten berechnet werden müssen. Aber auch für andere anspruchsvolle Projekte kann der Arduino Due selbstverständlich verwendet werden.

Wer bereits ältere Arduino-Zusatzplatinen besitzt, sollte vor dem Einsatz mit dem Arduino Due sicher gehen, dass sie auch für die geänderte Betriebsspannung von 3.3 Volt geeignet sind. Entwickler, die auf der Suche nach kompakteren Arduino-Boards sind, sollten einen Blick auf das Projekt von Erik Kettenburg werfen. Dieser arbeitet derzeit am Digispark, einem Arduino-Entwicklerboard, das nicht größer als eine Ein-Euro-Münze ist.

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3 Reaktionen
Chris

Also mir persönlich gefällt der Raspberry Pi Modell 512 MB RAM besser.

Mehr Informationen auf:
http://raspberrypi-kaufen.de/

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Andreas Floemer

@Falko: schau mal auf der Arduino-Seite (der Link ist im Artikel eingebunden)

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Falko

Wisst ihr wo man den due kaufen kann?

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