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Area 120: Googles hauseigener Inkubator soll Mitarbeiter an das Unternehmen binden

Unter dem Namen Area 120 soll Google ein firmeninternes Inkubator-Programm planen. So sollen talentierte Mitarbeiter davon abgehalten werden, das Unternehmen zur Gründung eines eigenen Startups zu verlassen.

Area 120: Google plant firmeninternen Startup-Inkubator

Google soll ausgewählten Mitarbeitern bald die Möglichkeit geben, sich ganz eigenen Ideen zu widmen. Unter dem Namen Area 120 soll dazu eine Art firmeninterner Startup-Inkubator gegründet werden. Das geht aus einem Bericht von the Information hervor. So will das Unternehmen verhindern, dass talentierte Mitarbeiter die Firma verlassen, um ihre Ideen in Form eigener Startups umzusetzen.

Die Leitung von Area 120 sollen die beiden Google-Manager Don Harrison und Bradley Horowitz übernehmen. Der Name bezieht sich auf Googles sogenannte 20-Prozent-Regel, laut der Mitarbeiter des Unternehmens 20 Prozent ihrer Zeit für eigene Projektideen verwenden dürfen. Area 120 würde es einer Handvoll Google-Mitarbeitern möglich machen, sich ausschließlich um ein solches Projekt zu kümmern.

Area 120: Google plant Startup-Inkubator für die eigenen Mitarbeiter. (Foto: Asif Islam / Shutterstock.com)
Area 120: Google plant Startup-Inkubator für die eigenen Mitarbeiter. (Foto: Asif Islam / Shutterstock.com)

Area 120: So soll der Google-interne Inkubator funktionieren

Nach Angaben von the Information sollen sich Google-Teams mit ihren Ideen bei dem Inkubator bewerben können. Findet ihre Idee anklang, bekommen sie Geldmittel zur Verfügung gestellt um ein eigenes Unternehmen mit Google als Investor zu gründen. Außerdem bekommen die Teams Arbeitsräume in Googles Bürogebäude in San Francisco zur Verfügung gestellt.

Noch gibt es keine offiziellen Details zu Area 120. Der hausinterne Inkubator könnte Google aber dabei helfen, talentierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig zugriff auf innovative Projekte und Ideen zu haben. Inwieweit sich der Deal für die Mitarbeiter lohnen wird, lässt sich ohne genauen Blick auf die vertraglichen Details allerdings nicht abschätzen.

Ebenfalls interessant: „Google hat ein Herz für Startups: Neues Buch erklärt dir, wie du Probleme in nur 5 Tagen löst“.

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Eine Reaktion
Projekte werden gern beendet

Wer NEST nicht weiterentwickelt oder auch Google Glass oder Wave hat es strukturell nicht drauf, Projekte an den Start zu kriegen.
http://www.golem.de/news/intelligentes-heim-alphabet-koennte-sich-von-nest-trennen-1603-120065.html
http://www.golem.de/news/revolv-google-macht-heimautomatisierung-kaputt-1604-120128.html

Wie ich schon immer schrieb: Praktisch nur die Kerngeschäfte (Suche und Vermarktung) funktionieren kundenorientiert und die Aufspaltung in die Alphabet-Teile beweist es.
Oculus könnte schneller produziert werden weil die iphone-Fertigungs-Firmen freie Kapazitäten dafür hätte. Aber das gibt es wenigstens.
Zuckerberg hat auch die IT-Branche und Google vorgeführt als er bewies das mobile Werbung voll die Profite einspielen kann.
Und als er Oculus nicht wie die meisten Aufkäufe gekauft und beendet oder stagnieren (Paypal, Skype, ICQ,...) hat lassen oder wie google glass schlafen gelegt hat sondern wirklich verfügbar gemacht hat.

Für Google würde ich nicht arbeiten wollen. Auch Quora-Artikel zeigen das auf. Oder die Berichte (evtl auch Interviews oder Aussagen) über dodgeball vom FourSquare-Gründer.
Die 20jährigen haben halt noch nicht mitbekommen das Google ihre Ideen doch nicht realisiert bekommt.

Firmen verkünden aktuell gerne Zukunfts-Sachen für nächstes bzw. übernächstes Jahr ("Cashburn-Ende" "Neue Produkte" "Neue Projekte" oder sogar nach 10-15 Jahren neue Features für Software welche damals die ersten Gründer schon hätten reinprogrammieren können) um nicht massiv Börsenwert zu verlieren und dann aus der Portokasse aufgekauft zu werden:
http://www.golem.de/news/free-to-play-yousu-kauft-bigpoint-fuer-80-millionen-euro-1603-119931.html
Das Ende des Cashburns für 1-2 Jahre. Danach kommen die alten Cashburner-Zeiten wieder zurück und Kunden, Kleinaktionäre, Kommunen, Kollegen werden wieder egal.

Man sollte also eine Liste der vermeintlichen Mentalitäts-Änderungen und Verhaltens-Änderungen von Firmen angesichts der möglichen Rezession auflisten. Dazu zählt wohl auch die recht frühzeitige Ankündigung des Tesla3 oder bei Intel die tausenden Entlassungen trotz Wirtschaftswachstums.

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