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Asana: Neue Funktionen sollen dezentrale Teamarbeit verbessern

Asana-HQ in San Francisco. (Foto: Tada Images / Shutterstock.com)

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Arbeitnehmer könnten jede Woche sechs Stunden sparen, wenn sie sich einfacher über den Projektstand informieren könnten. Asana will verteilte Teams besser auf den aktuellen Stand bringen, gerade jetzt im Homeoffice.

Asana hat sich in den letzten Jahren als Anbieter einer Work-Management-Plattform für verschiedene Arten von Teamstrukturen einen Namen gemacht. Jetzt hat das Unternehmen eine neue Projektübersicht angekündigt, die insbesondere dezentral arbeitenden Teams, wie sie etwa aktuell verstärkt durch die Pandemie vorkommen, die nötige Einordnung und Klarheit bieten soll.

In die Funktionen des Tools haben Überlegungen zur „Anatomie der Arbeit“, wie Asana es nennt, Einzug gefunden. Dabei handelt es sich um eine jährlich durchgeführte Analyse, wie Menschen ihre Arbeitszeit verbringen und welche Faktoren ihr Verhalten und ihre Gewohnheiten beeinflussen. Die Antworten der 13.000 Befragten weltweit zeigen, dass vor allem ortsunabhängige Teams Mühe damit haben, alle Mitarbeiter der unterschiedlichen Erfahrungsstufen auf den selben Projektstand zu bringen. Während neue Mitarbeiter immerhin 21 Prozent der Zeit mit Arbeit verbringen, die schon erledigt wurde, könnten Mitarbeitende generell jede Woche gut sechs Stunden einsparen, wenn Prozesse besser definiert wären und die Verantwortlichkeiten und Rollen besser abgegrenzt würden. Schon in den letzten Jahren hatte die Studie ergeben, dass Meetings zu den schlimmsten Zeitfressern im Job gehören.

Neue Projektübersicht beschreibt Teammitglieder und Rollen

Die neue Projektübersicht enthält als erstes Tab jedes Asana-Projekts alle wichtigen Informationen und Spielregeln fürs Team, etwa die Projektmitglieder und ihre Rollen und wichtige Ressourcen sowie die zugehörigen Portfolios und Ziele. Diese Übersicht soll insbesondere dazu beitragen, unnötige Meetings und doppelte Arbeit zu reduzieren. Denn vor allem neue, unerfahrene Mitarbeiter verbringen rund 1,5 Stunden in der Woche in für sie eigentlich unnötigen Meetings, von denen sie nicht profitieren.

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Wichtig ist dabei auch die Integration mit anderen Plattformen im Kreativbereich. Hier bemüht sich Asana (wie auch andere Anbieter) in den letzten Jahren ja verstärkt um Kompatibilität und entsprechende API-Schnittstellen. Wohl wissend, dass viele Teams bereits zahlreiche bestehende Infrastrukturen haben, mit denen man weiterhin arbeiten will oder muss. Aktuell hat das Unternehmen den Fokus auf Videoplattformen gelegt. So können Asana-Nutzer innerhalb der Projektbeschreibung nun auf Loom, Miro, Vimeo, Whimsical, Wistia und Youtube zugreifen und ihre kreativen Abläufe, von der Idee bis zur Implementierung, direkt in Asana verwalten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Reduzierung von E-Mails über den Projektstand, die nicht länger die eigentliche Arbeit unterbrechen sollen.

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