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Entwicklung & Design

AstroPad verwandelt dein iPad in ein vollwertiges Grafiktablett

AstroPad will das iPad endlich zum ernstzunehmenden Grafiktablett für Designer und Professionals machen. (Foto: AstroPad)

Mit AstroPad machen zwei ehemalige Apple-Ingenieure das iPad im Zusammenspiel mit einem Mac zum vollwertigen Grafiktablett. Profis sollen dabei von einer neuen Technik profitieren, die mehr als doppelt so schnell wie AirPlay ist. Was AstroPad im Detail bietet, erfahrt ihr in diesem Artikel.

AstroPad macht Mac und iPad zur Grafik-Workstation

AstroPad will das iPad endlich zum ernstzunehmenden Grafiktablett für Designer und Professionals machen. (Foto: AstroPad)
AstroPad will das iPad endlich zum ernstzunehmenden Grafiktablett für Designer und Professionals machen. (Foto: AstroPad)

Das Skizzieren, Zeichnen und Bearbeiten ist das tägliche Brot für Designer. In aller Regel kommen dafür professionelle Grafiktabletts zum Einsatz, wie sie beispielsweise vom Marktführer Wacom in mehreren Ausführungen angeboten werden. Wer allerdings schon im Besitz eines iPads ist, braucht diese Hardware womöglich bald gar nicht mehr: Mit AstroPad haben zwei ehemalige Apple-Ingenieure eine App entwickelt, die Mac und iPad zu einem potenten Werkzeug für Designer verschmelzen lassen soll. „Use the Mac creative tools you know & love, like Photoshop, with the touch experience of your iPad“, heißt es auf der Website. Kurz: Einmal per WiFi oder USB mit dem Mac synchronisiert, soll das iPad im Handumdrehen zum vollwertigen Grafiktablett werden.

Diese Funktionen bietet AstroPad

Kein leichtes Unterfangen – gerade unter Profis erweist sich die oft unzureichende Geschwindigkeit beim Spiegeln der Oberflächen via AirPlay als Flaschenhals beim Einsatz eines iPads. Die Macher von AstroPad haben deshalb eine eigene Technik namens Liquid entwickelt, die eine Bearbeitung bei 60 Bildern in der Sekunde erlaubt. Im Vergleich zu Apples hauseigener AirPlay-Lösung (32 Milisekunden) erscheinen gezeichnete Objekte bei AstroPad nach Aussage der Entwickler bereits nach 12 Milisekunden. Eine automatische Farbkorrektur bei der Übertragung von Daten in Anwendungen wie Photoshop oder Sketch ist ebenso an Bord wie eine hochauflösende Bildqualität ohne kompromierte Artefakte.

Stylus empfohlen, Mac-App für 50 Dollar notwendig

Damit das iPad als Grafiktablett verwendet werden kann, reicht theoretisch ein Finger. Für Profis empfiehlt sich selbstredend ein Stylus. Nach Angaben von AstroPad werden die meisten druckempfindlichen Stifte am Markt unterstützt. Für Mac-Apps soll es dagegen keine Ausnahmen geben – wer also außer Photoshop und Sketch noch mit anderen Anwendungen zeichnet, dürfte AstroPad problemlos nutzen können. Unterstützt werden alle iPads mit iOS 8 und alle Macs ab OS X 10.9. Die iPad-App von AstroPad ist kostenlos erhältlich, die dazugehörige Mac-App kann für 49,99 US-Dollar auf der Website heruntergeladen werden. Studenten zahlen einen Vorzugspreis in Höhe von 19,99 US-Dollar.

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