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Q4 E-Tron: Audi gibt Vorgeschmack auf kompaktes E-SUV

Audi Q4 E-Tron Konzept. (Bild: Audi)

Audi will auf dem Genfer Autosalon sein bisher kompaktestes Elektroauto zeigen: Das Audi Q4 E-Tron Concept soll zum Jahreswechsel 2020/2021 als Serienmodell erscheinen.

Der E-Tron, der erste Stromer aus dem Hause Audi, ist im September 2018 vorgestellt worden und wird in Kürze bei den ersten Kunden landen. Mit dem Q4 E-Tron will der Ingolstädter Autobauer ein kompaktes SUV bieten, das als Premium-Version des VW ID verstanden werden könnte.

Audi Q4 E-Tron: Kompakter Stromer auf MEB-Basis

Das Audi Q4 E-Tron Concept wird auf dem Genfer Autosalon am 5. März vorgestellt und soll einen Ausblick auf das bisher kompakteste Elektroauto geben. Bislang hieß es, Audi würde in Genf eine seriennahe Studie des Q4 E-Tron zeigen. Wirft man aber einen Blick auf die ersten Skizzen des Q4 Concepts mit seinen hochgezogenen Seitenlinien und großen Reifen, könnte Audi noch einige Designiterationen bis zum Serienmodell folgen lassen.

Audi Q4 E-Tron Konzept. (Bild: Audi)

Audi Q4 E-Tron Konzept. (Bild: Audi)

Sicher ist jedenfalls, dass das kompakte E-SUV auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) von VW basieren wird. Konkrete technische Eckdaten hat Audi noch nicht kommuniziert. Aufgrund der MEB-Basis können wir davon ausgehen, dass die Reichweite des Q4 E-Tron zwischen 330 und 600 Kilometern (NEFZ) betragen wird – diese Werte hat der Konzern als Reichweitenrahmen für seinen MEB genannt.

Audi Q4 E-Tron: Kompaktes E-SUV wird in Zwickau gebaut

Audis Q4 E-Tron wird laut Automobilwoche die Rolle eines edlen Bruders des VW ID einnehmen – man könne es mit der Positionierung des Audi A3 gegenüber dem VW Golf vergleichen. Preislich sollen sich die Stromer auf Niveau eines Diesel-Fahrzeugs bewegen. Durch die speziell für Elektroautos entwickelte Plattform sei der Innenraum weit größer als der von Verbrenner-Modellen. Der VW ID besitze beispielsweise etwa die Außenmaße eines Golfs, der Innenraum entspreche eher dem eines VW Passat.  Beim Q4 E-Tron dürfte das Verhältnis ähnlich sein.

Audi Q4 E-Tron Konzept. (Bild: Audi)

Der Innenraum des Audi Q4 E-Tron Konzept mit Head-up-Display und viel Platz. (Bild: Audi)

Wie der erste vollvernetzte Stromer der Marke Volkswagen, der VW ID, soll der Q4 E-Tron in Zwickau vom Band laufen. Wann genau mit der Produktion begonnen wird, hat Audi noch nicht mitgeteilt. Vor dem kompakten E-SUV kommt ab März das SUV E-Tron, gefolgt vom E-Tron Sportback und dem Gran Turismo E-Tron GT. Bis 2025 plant Audi, insgesamt zwölf Modelle mit reinem Elektroantrieb vom Band rollen zu lassen. Mit den E-Fahrzeugen will Audi rund ein Drittel seines Absatzes erzielen.

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2 Kommentare
Walter F.
Walter F.

Ich finde es gut, dass der Anfang mit Elektroautos gemacht wurde. So können wir in Deutschland weniger Öl verbrauchen, welches wir importieren müssen. Außerdem kann ich das Auto, den Bus oder SUV dann mit Strom aus CO2 freier Erzeugung betanken.
Allerdings ist die Mindest-NEFZ Reichweite von 330 km für den Durchschnittsotto zu niedrig und ich möchte mich persönlich hier nicht ausnehmen. Elektroautos scheinen zumindest erstmal, doch nur etwas für „Besserverdiener“ aus Großstädten zu sein. Die können dann ihren alten Diesel SUV verschrotten und mit ihrem E-SUV über den Ku’damm oder die Elbchaussee fahren.

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Michael
Michael

E-Mobilität ist eine Technologie, in die viele Erwartungen gesetzt werden und diese Erwartungen gilt es zu erfüllen. Ich will hier zwei Aspekte in die Diskussion einbringen.

Rebound-Effekte: Das sind Rückkopplungseffekte, die dazu führen, dass Einsparpotenziale nicht oder nur teilweise verwirklicht werden oder sogar ins Gegenteil umschlagen. Bei E-Mobilität kann das bedeuten, dass Individualverkehr zunehmen und ÖPNV abnehmen wird. Da man meint ökologisch unterwegs zu sein, werden mehr Fahrzeuge die Straßen unsere Innenstädte belasten und zu noch mehr Engpässen bei Parkplätzen führen.

Ein zweiter Punkt betrifft das Laden der Akkus. Erfolgt diese in den Nachtstunden (kein Solarstrom vorhanden) oder bei ungünstigen Wetterlagen, wo kein Ökostrom zur Verfügung steht, dann Tanken die Fahrzeuge dennoch Strom bei dessen Erzeugung CO2 freigesetzt wurde.

Der Fahrer eines E-Autos hat zwar für sich ein „gutes Gefühl“, aber bei ehrlicher Betrachtung stimmt die Gesamt(energie)bilanz dann aber doch nicht.

Deshalb bin ich skeptisch was die Erwartungen angeht, und mir scheint, dass mit der Elektromobilität eher ein neuer Absatzmarkt geschaffen wird. Neben dem Zweitwagen wird es dann bald einen Dritt- oder vielleicht einen Viertwagen in der Familie geben.

Wieso gehen wir stattdessen nicht insgesamt sparsamer mit unseren Ressourcen um und verbrauchen weniger?

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