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Vergleichsportal für Stromtarife: Audible-Gründer will mit Startup Energiekonzerne schröpfen

(Foto: Shutterstock)

Der Audible-Gründer Arik Meyer hat sein Unternehmen für viel Geld an Amazon verkauft. Jetzt widmet er sich einem Vergleichsportal für Stromtarife. Das Startup soll mehr bieten als die Konkurrenz.

Audible-Gründer: Startup für Kundenzufriedenheit

Im Jahr 2004 gründete Arik Meyer die Hörbuch-Plattform Audible, die 2008 für kolportierte 300 Millionen US-Dollar an den E-Commerce-Riesen Amazon ging. Ein Jahr später verabschiedete sich der Audible-Gründer von seinem Unternehmen und ging für knapp drei Jahre auf Weltreise. Das Startup-Gründen hat Meyer aber nicht aufgegeben. Jetzt steht für ihn die Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt, wie er in einem Interview mit Businessinsider.de erzählt.

Audible-Gründer Arik Meyer hat mit Switchup noch einiges vor. (Screenshot: Switchup)
Audible-Gründer Arik Meyer hat mit Switchup noch einiges vor. (Screenshot: Switchup)

Ende 2013 berichtete Meyer an alter Wirkungsstätte von einem neuen Projekt, dem Shopping-Assistenten Shoponaut als Erweiterung für den Browser. Schon hier ging es um den Vergleich von Informationen für Kunden – in diesem Fall wichtigen Eckpunkten von Online-Shops wie Zahlungsmittel und Service. In seinem aktuellen Projekt, dem Vergleichsportal für Stromtarife Switchup will Meyer Nutzern einen individuell zugeschnittenen Tarif aus den Angeboten aller Stromanbieter heraussuchen. Der Service ist kostenlos, das Startup verdient an den Provisionen, wenn der Kunde wechselt.

Audible-Gründer: Switchup als Autopilot für Tarife

Was sich nicht sonderlich einzigartig oder innovativ anhört, soll sich vor allem durch den sogenannten „Lifetime Value“ von anderen Angeboten unterscheiden. Für den Audible-Gründer sollen Kunden nicht nur einmal, sondern möglichst lange und oft von Vorteilen bei den Stromtarifen profitieren. Switchup bezeichnet sich selbst als „Autopilot für Ihren Stromtarif“. Die eigenen Verträge sollen kontinuierlich optimiert werden.

Switchup hat eigenen Angaben zufolge schon „viele tausend Kunden“, der Großteil (59 Prozent) komme über Empfehlungen zu dem Vergleichsportal. Meyer will nach eigenen Angaben Schwung in den Markt bringen. Und Stromtarife sollen noch nicht alles sein. Das Startup-Konzept soll langfristig ausgebaut und etwa um Bereiche wie Mobilfunk- oder Versicherungstarife erweitert werden.

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4 Reaktionen
Jan

Eine wie ich finde bessere Alternative ist Wechselpilot.com
Diese bekommen keine gesonderte Provision vom Stromanbieter, sondern finanzieren sich durch den eigentlichen Bonus bei Vertragsabschluss.
So sind sie finde ich freier in der Anbieterauswahl, da sie nicht bezahlt sind.

Antworten
MarcHe

@Jan
dein Name fängt nicht mit R an und somit "Werbung"?
wo soll der Unterschied sein, ob Bonus oder Provision?
Das Unternehmen besteht seit (wenigen Monaten)?
und eine Kundenzufriedenheit wie https://de.trustpilot.com/review/switchup.de kann deine Empfehlung auch nicht vorweisen oder?

Antworten
Jan

Nein, der fängt mit B an :-)
Die Provision erhält das Unternehmen vom Stromlieferanten, den Bonus erhält der Kunde vom Lieferanten. Das Unternehmen wird also vom Lieferanten für den Abschluss bezahlt, kann dadurch meiner Meinung nach nicht mehr komplett frei sein.

MarcHe

@Jan B
Es wird jedoch unterstellt, dass der derzeitige Anbieter der Grundversorger ist und auf dieser Basis hin, werden die 15% Provision von der somit nur "fiktiven Ersparnis" berechnet. Wenn ich schon bei einem günstigen bin, zahl ich drauf.
Unterstellt man, dass die Provision sich zukünftig auf effektive Ersparnis bezieht, wird es von Jahr zu Jahr weniger Profit für das Unternehmen geben.
Eine Auswahl von Anbietern wird mir im 1. Schritt auch nicht angezeigt, damit ich evtl. selbst noch finetuning durchführen kann.

... oder die Page/Informationen müssen überarbeitet werden, damit mehr Transparenz rein kommt.

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