Kolumne

Aufruf: 5 in der Digitalisierung erfolgreiche Firmen gesucht!

(Foto: Shutterstock/sirtravelalot)

Es ist immer einfach, zu meckern. Über Unternehmen und Entscheider, die keinen Mut haben, über zögerliches Vorgehen. Damit will ich hier jetzt Schluss machen. Und versuchen, die positiven Beispiele zu beleuchten.

Ich glaube, dass wir, die wir auf die eine oder andere Weise an der Digitalisierung arbeiten, meist viel zu verdrossen über die allgemeine Entwicklung sprechen. Es ist schon verständlich – bei all dem, was wir uns von Entscheidungsträgern in den Unternehmen anhören mussten in den vergangenen Jahren.

Nach meinem letzten, zugegebenermaßen negativen Artikel zur digitalen Transformation, erhielt ich einen Kommentar, den ich ziemlich treffen fand:

(Screenshot: Xing)

Das Negative muss aufhören

Der Kommentator hat völlig recht, vieles ist oft zu negativ formuliert. Alleine, das Beklagen und der kultivierte „Rant“ bringen leider überhaupt nichts. Höchstens dem Schreiberling eine gewisse Erleichterung, „es mal gesagt zu haben“ und den Lesern oder Zuhörern ein Gefühl von „da sagt mal jemand, was Sache ist“. Nachher aber gehen alle wieder zur Tagesordnung über.

Dieses Negative, das Beklagen, hat leider null Wert. Im Gegenteil, es schadet der Stimmung und es verschlechtert die Bedingungen, unter denen gute Lösungen und Wandel entstehen könnten. Das heißt nicht, dass wir nicht auf Missstände mit aller Klarheit hinweisen sollten. Aber wir sollten zusehen, dass es eben nicht ins Kontraproduktive umschlägt.

Ein kleine Umfrage auf Twitter zeigte, dass viele Leute offenbar vor allem auch Positives sehen wollen. Natürlich ist die Umfrage nicht repräsentativ, aber ein erstes Indiz ist sie allemal.

5 Beispiele gesucht – Portrait auf t3n.de

So suche ich nun fünf Beispiele von Firmen, die auf ihre Weise einen Nutzen aus der Digitalisierung gezogen haben und dadurch erfolgreicher sind.

Alles ist grundsätzlich möglich: vom Bäcker ums Eck bis zum Großkonzern. Wichtig ist, dass nicht nur Konzepte und Strategien bestehen, sondern auch konkrete Dinge umgesetzt wurden. Diese müssen nicht (können aber gerne) die neusten Technologien wie Blockchain, künstliche Intelligenz und Co. beinhalten. Spannender ist, so nehme ich an, für die Unternehmen, wie sie einfache, kleinere Schritte, die rasch einen Nutzen bringen, gehen können. Auf Neudeutsch nennt sich das die „Low Hanging Fruits“ pflücken.

Die fünf spannendsten Beispiele porträtiere ich in je einem Artikel hier auf t3n.de.

Wie einreichen?

Mitmachen ist simpel. Schickt bis zum 31. März 2018 eine Mail an info@alainveuve.com. Die Mail sollte in Prosa das Projekt beziehungsweise die Umsetzung kurz (10-20 Sätze) beschreiben und in fünf Slides folgende Aspekte behandeln:

  1. Grund für das Projekt/Initiative
  2. Problemstellung
  3. Lösung
  4. Business KPI der Lösung (Highlevel)
  5. Lessons learned

Ich bin gespannt!

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