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Augmented Reality: App visualisiert IKEA-Möbel im eigenen Zuhause

Virtuell eingefügte Lampe in der Augmented Reality App IKEA Now

Das Thema Augmented Reality erhält auch in der Möbelbranche Einzug. Eine privat entwickelte App ermöglicht es, sich IKEA-Produkte schon vor dem Kauf virtuell in die eigenen vier Wände zu stellen.

IKEA-Möbel vor dem Kauf „ausprobieren“ mittels Augmented Reality App

Virtuell eingefügte Lampe in der Augmented Reality App IKEA Now

In der Mitte Oktober erschienenen iOS-App, entwickelt von District Nerds, kommt mit 50 Produkten aus dem aktuellen IKEA-Katalog – AdAge berichtet unter Berufung auf die Coder, die App habe bereits 35.000 Nutzer gewonnen. Die Einrichtungsgegenstände liegen als 3D-Modelle vor und können zur Visualisierung entsprechend passgenau gedreht und in der Größe verändert werden. Über die App kann man Fotos seines realen Heims nebst eingepasster IKEA-Möbel machen, die Bilder werden dann direkt in die iOS-Fotobibliothek übertragen.

In unserem Test klappte die Anpassung teilweise nicht oder nur sehr hakelig, die Modelle unterschieden sich zudem sichtbar von der realen Umgebung. Für einen Eindruck, wie ein Möbelstück im Raum wirkt, reicht die App aber völlig.

IKEA Now ist bei weitem nicht der erste Versuch, Möbel mittels Augmented Reality zuhause zu visualisieren, wohl aber der praxisnahste. Andere Apps wie Martela 3D erfordern vom Nutzer den Ausdruck einer Markierung, oft handelt es sich zudem noch um fiktive oder sehr exotische Einrichtungsgegenstände. IKEA Now bietet im Vergleich dazu einen wirklichen Mehrwert, stehen doch beliebte Artikel einer populären Möbelkette als 3D-Modelle bereit. Eine solche Augmented-Reality-Funktion würde sich auch in der offiziellen IKEA-App gut machen, die immerhin schon eine weitreichende Vernetzung von Printkatalog und Web mitbringt.

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7 Kommentare
fancyPT

„und in der Größe verändert werden“
„Andere Apps wie Martela 3D erfordern vom Nutzer den Ausdruck einer Markierung“

Mit Verlaub – so lange ich IKEAs Produkte nicht ebenfalls skalieren kann, macht diese Option in einer App auch kaum Sinn und eine normiertes Bezugssystem ist durchaus berechtigt. Ob das nun ein Ausdruck ist oder bspw. eine CD (irgendein Startup hatte das benutzt), ist egal.

Antworten
janaina.ringer
janaina.ringer

Die Idee finde ich ganz gut, aber da man sich es nie so gut vorstellen kann wie es in der Realität aussieht, finde ich es doch besser wenn man die Möbel kauft und aufstellt. Dann kann man ja schön begutachten und hin und her schieben. Ich bestelle immer bei http://www.wohnprofi.de Dort kann man Möbel Online bestellen und liefern lassen. Und da es einen kostenlosen Versand und Rücksendung gibt, kann man auch ohne Probleme etwas was nicht passt zurückschicken.

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