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Gadgets & Lifestyle

Augmented Reality am Arbeitsplatz: So sieht der Schreibtisch der Zukunft aus

(Foto: 8ninths.com)

Die Augmented-Reality-Hololens von Microsoft hat dank des Startups 8ninths jetzt ein sehr überzeugendes Anwendungsfeld: Die Firma baut für die Citigroup an einer holographischen Arbeitsumgebung für den Finanzsektor – anhand eines realen Schreibtischs.

Virtual_Reality_Desktop
Ein Trader schiebt die Augmented-Reality-Grafik in den Projektionsbereich. (Grafik: 8ninths.com)

Virtuelle Schreibtisch-Ideen gibt es schon einige. Beispielsweise hat Google in das Softwareunternehmen Arbeitsplatz der Zukunft vorstellt. Im Vergleich dazu ist das Startup 8ninths jedoch schon einige Schritte weiter – und hat einen echten Schreibtisch hergestellt.

8ninths hat sich die Frage gestellt, wie die klassische Arbeitsumgebung bestmöglich mit virtuellen Projektionen ergänzt werden kann. Der Auftraggeber und bekannte Finanzdienstleister Citigroup mit Hauptsitz in New York hat dem Startup die Aufgabe gestellt, eine reale Arbeitsumgebung für ihre Trader zu schaffen, die den klassischen Arbeitsplatz mit virtuellen Inhalten ergänzt.

Entstanden ist dabei ein Schreibtisch, der durch eine spezielle Konstruktion klassische Desktop-Bildschirme mit virtuellen Ergänzungen ermöglicht, die „Holographic Workstation". Handelsvolumina werden anhand unterschiedlich großer Bälle dargestellt und können bei Interesse ausgeklappt werden. Wohlgemerkt ist dieser Tisch kein Konzept mehr, sondern wird schon von Mitarbeitern der Citigroup erprobt.

Augmented Reality Workstation
Der AR-Schreibtisch als Konzept-Grafik. (Grafik: 8ninths.com)

Augmented-Reality-Arbeitsplatz der Zukunft ist bereits in Verwendung

Die Verbindung der klassischen 2D-Bildschirme mit den virtuellen 3D-Projektion ist dabei durchaus gelungen. Die klassischen Desktop-Bildschirme sind am Schreibtisch seitlich hochkant angebracht, während eine große freie Fläche für virtuelle Projektionen in der Mitte freigelassen wurde. Durch die Bewegungsoption der Hololens sollen die abstrakten Daten der Marktveränderungen leichter verstanden, eingeschätzt und gehandelt werden können. Interagieren kann der Trader klassisch mit Maus und Tastatur oder verstärkt intuitiv durch Gesten und Spracheingabe.

Doch nicht nur dieser Anwendungsfall zeigt schon reale Möglichkeiten eines AR-Schreibtischs. Wer schon über eine Virtual-Reality-Brille verfügt und wissen will, wie sich ein virtueller Arbeitsalltag in Zukunft anfühlen könnte, kann die App Virtual Desktop für HTC Vive oder Oculus Rift testen, die aktuell aus dem Steam-Store zu beziehen ist.

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