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Augmented-Reality-Experte Dirk Schart im t3n-Podcast: „Magic Leap wird im kommenden Jahr liefern!“

Pokémon Go, Hololens, Magic Leap – Augmented Reality hat in 2016 eine große Aufmerksamkeit genossen. In der 14. Folge des Filterblase-Podcasts werfen wir einen Blick hinter die Technologie und diskutieren die wichtigsten Einsatzszenarien. 

Augmented Reality wird nicht erst seit dem großen Erfolg von Pokémon Go in diesem Sommer eine vielversprechende Zukunft vorhergesagt. Was steckt eigentlich genau hinter der Technologie und inwiefern unterscheidet sich Augmented Reality von Mixed Reality und Virtual Reality? Wer sind die großen Player im Markt, wie sehen die wichtigsten Anwendungsszenarien aus und wo liegen die besten Monetarisieungschancen?

Die Integration von Augmented Reality ins OS: Ein riesiger Impact

Im Gespräch mit t3n-Print-Chef Luca Caracciolo erklärt Augmented-Reality-Experte Dirk Schart, Head of PR und Marketing beim AR- und VR-Startup Reflekt, dass „vor allem die Integration von Augmented Reality in mobilen Betriebssystemen wie iOS einen ungemeinen Impact auf Verbreitung und Nutzung haben wird“. Von Apple wird etwa erwartet, dass Apple Maps unter der nächsten iOS-Version eine Augmented-Reality-Funktion integriert haben wird.

Eine der wichtigsten Einsatzszenerien neben B2B sieht er vor allem in kontextsensitiven Dienstleistungen: „Google Glass war von der Idee her schon sehr spannend – in Zukunft wird es vielleicht einfachere Daten-Brillen als Add-on zum Smartphone geben, die eben nur dann Daten anzeigen, wenn sie auch Sinn ergeben – eben kontextsensitiv.“

Zu dem aktuell vielleicht spannendsten AR-Startup Magic Leap und der kürzlich aufgekommenen Kritik, dass das Startup mit einem Funding von aktuell rund 1,5 Milliarden US-Dollar Probleme bei der Miniaturisierung der Technologie habe und weit hinter Plan sei, sagt Schart: „Die wichtigsten Player wie Google oder Andreessen Horowitz pumpen eine Menge Geld in Magic Leap: Dass die sich alle irren, ist absolut unwahrscheinlich. Es ist völlig normal, dass man bei der Entwicklung einer solch komplexen Technologie auch Umwege gehen muss und nicht immer den geradlinigsten Weg verfolgen kann.“ Schart glaubt, dass Magic Leap im ersten Schritt eine Brille herausbringen wird, die mit der Hololens vergleichbar ist. Den komplexeren Lichtfeld-Ansatz werde das Team im Hintergrund weiterentwickeln.

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