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Autonomes Fahren: Hyundai investiert in US-Startup Aurora

Das Brennstoffzellen-Auto Hyundai Nexo. Auch andere Modelle sollen das System für selbstfahrende Autos von Aurora nutzen. (Foto: Hyundai)

Das Aurora-System für autonomes Fahren soll bei Modellen von Hyundai und Kia zum Einsatz kommen. Auch Fiat Chrysler geht eine Kooperation ein,Volkswagen kündigte die Zusammenarbeit mit dem US-Startup wieder auf.

Die Hyundai Motor Group, Mutter der Marken Hyundai und Kia, hat in das Startup Aurora Innovation Inc. investiert. Damit soll die Entwicklung von Systemen für autonome Fahrzeuge vorangebracht werden. Das haben Aurora am Donnerstag und Hyundai und Kia bereits am Mittwoch bekanntgegeben.

Das 2016 gegründete Startup aus San Francisco entwickelt ein System für autonomes Fahren namens „Aurora Driver“, das Hardware wie Lidar, Radar und Kameras wie auch die notwendige Software für autonomes Fahren umfasst. Im selben Zuge mit der Investition von Hyundai gab Aurora bekannt, dass es 600 Millionen US-Dollar in seiner aktuellen Serie-B-Finanzierungsrunde zusammengetragen hat. Das Geld soll in die Plattform Aurora Driver, in das Team und die Anschaffung von innovativer Technologie investiert werden.

Schon 2018 waren Aurora, Hyundai und Kia eine strategische Partnerschaft eingegangen. In erster Linie ging es um den Einsatz von Technologie fürs autonome Fahren beim Brennstoffzellen-Auto Hyundai Nexo. Im Rahmen der Partnerschaft soll die Plattform weiterentwickelt werden und verschiedenen Modellen von Kia und Hyundai zugute kommen.

Darum steigt VW bei Aurora aus

Im Laufe der Woche waren mehrere Veränderungen bei Auroras Kooperationen bekannt geworden. So schlossen Aurora und Fiat Chrysler am Montag eine Kooperation für die Zusammenarbeit bei selbstfahrenden Nutzfahrzeugen, die zum Beispiel in der Logistikbranche eingesetzt werden können.

Volkswagen hingegen gibt die Zusammenarbeit mit Aurora auf, nachdem es offenbar erfolglos versucht hatte, Aurora zu übernehmen. Stattdessen setzt Volkswagen auf seine 2017 angestoßene Zusammenarbeit mit Ford und die Technologie der Ford-Tochter Argo AI. Die Zusammenarbeit mit Ford ist für VW von großer geostrategischer Bedeutung: Laut der Nachrichtenagentur Reuters betonte VW-Chef Herbert Diess bei einer Führungskräftekonferenz in Wolfsburg, die Wichtigkeit eines stärkeren Engagements in den USA angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Zudem stünden die Gespräche mit Ford zu VWs Elektrowagen-Baukasten MEB kurz vor dem Abschluss.

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