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Aus für Elon Musks Delisting-Pläne: Tesla bleibt doch an der Börse

Elon Musk macht Kehrtwende. (Foto: dpa)

Tesla bleibt doch an der Börse. Elon Musk hat seine per Tweet verkündeten Pläne für ein Delisting revidiert. Jetzt soll es wieder um die Autoproduktion gehen – möglichst profitabel.

Vor rund zweieinhalb Wochen hatte Tesla-Chef Elon Musk mit einem einzigen Tweet für Wirbel gesorgt. Die Gedankenspiele um einen Börsenrückzug des Elektroautobauers hatten sowohl Investoren in Aufregung versetzt als auch die Börsenaufsicht auf den Plan gerufen. Nach eingehenden Beratungen mit Finanzexperten und Anlegern habe Musk sich entscheiden, Tesla an der Börse zu belassen, heißt es in einem auf der Tesla-Seite veröffentlichten Schreiben.

Überzeugt haben Musk laut der Mitteilung vor allem die Anteilseigner, die äußerten, es sei besser für Tesla als Unternehmen, an der Börse notiert zu bleiben. Zwar wäre der Großteil der Aktionäre auch bei einem Weggang von der Börse an Bord geblieben, so Musk. Die vorherrschende Meinung sei aber gewesen: „Bitte tu es nicht.“ Für Musk selbst habe sich bei näherem Hinschauen gezeigt, dass eine Privatisierung mehr Zeit und Energie kosten würde als zunächst angenommen.

Musk verwirft Börsenrückzug von Tesla nach Beratungen mit Aktionären

Auf Twitter erklärte Musk zudem, dass ihm die meisten Aktionäre versichert hätten, die langfristigen Ziele über Quartalsergebnisse zu stellen. Auch das habe zu seiner Abkehr von den Delisting-Plänen geführt. Ob auch die Prüfung der Ankündigung durch die US-Börsenaufsicht oder die Klagen einiger Aktionäre seine Entscheidung beeinflusst haben, ließ Musk offen. Die Tesla-Aktie war jedenfalls in den vergangenen Tagen von ihrem Hoch von gut 380 auf unter 300 US-Dollar gerutscht.

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Jedenfalls hat Musk eigenen Angaben am Freitag den Aufsichtsrat über die Kehrtwende informiert. Dieser sei damit einverstanden gewesen, dass Tesla an der Börse bleibe. Jetzt soll es wieder um die Autoproduktion gehen. Im Fokus steht dabei sicherlich das Model 3. Tesla wolle zeigen, dass man nachhaltig und profitabel arbeiten könne, schreibt Musk.

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