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Passwörter? Fingerabdruck? Alles von gestern! Morgen entsperren wir unsere Geräte einfach mit unseren Gedanken

Gibt es bald „Think to unlock“? (Foto: ymgerman / Shutterstock.com

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Forscher aus Spanien haben es geschafft, mit Hilfe von Gedanken Menschen zu identifizieren. Eine Zukunftstechnologie, die es uns bald vielleicht schon ermöglicht, unsere Geräte mit Gedanken zu entsperren.

Am Basque Center für Wahrnehmung, Gehirn und Sprache in Spanien hat Blair Armstrong eine Studie durchgeführt, bei der 45 Probanden 75 Abkürzungen gelesen haben. Dabei haben Armstrong und sein Team die Gehirnströme der Tester gemessen und konnten dabei Unterschiede feststellen, die in 94 Prozent der Fälle eine eindeutige Identifizierung der jeweiligen Person erlauben.

Authentifizierung mit Gedanken: Zukunftstechnologie bringt Vorteile gegenüber Fingerabdruck, Passwort und Co.

Sind Fingerabdrucksensoren bald Schnee von gestern? Mit der Authentifizierung per Gedanken könnte das Smartphone in Zukunft seinen Nutzer durch das Lesen von Abkürzungen erkennen. (Foto: Johannes Schuba)

Sind Fingerabdrucksensoren bald Schnee von gestern? Mit der Authentifizierung per Gedanken könnte das Smartphone in Zukunft seinen Nutzer durch das Lesen von Abkürzungen erkennen. (Foto: Johannes Schuba)

Wie NewsScientist über die Authentifizierung mit Gedanken berichtet, hat die Technik praktische Vorteile wie zum Beispiel, dass Personen auch dauerhaft bei der Nutzung eines Geräts authentifiziert werden können und nicht nur einmalig beim Entsperren per Fingerabdruck oder Passworteingabe.

Zur Authentifizierung per Gedanken überwacht Armstrong einen kleinen Teil des Gehirns, um weniger Datenströme zu haben. Generell wurden Techniken zum Auslesen dieser Gerhinströme auch vorher schon entwickelt. Zum Schutz von sensiblen Daten eignet sich die 94-Prozent-Erfolgsquote noch nicht und aktuell müssen den Probanden auch noch Sensoren angelegt werden. Für die Zukunft aber eine spannende Entwicklung, vielleicht können wir unser Smartphone also bald mit dem Lesen von DVD oder FBI entsperren.

via www.newscientist.com

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2 Kommentare
Laura

Wenn das bedeutet, dass Handys somit anfangen Gedanken „lesen“ zu können, will ich nicht wissen, was Hacker dann für Schaden anrichten können..

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CyberFT
CyberFT

Darauf wird es hinauslaufen.
Gibt auch schon Computer, die teilweise gedachte Wörter wiedergeben können. Daran wird auf jeden Fall intensiv geforscht.

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