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Autohersteller Renault möchte Reparaturdaten über Blockchain sichern

(Foto: otomobil / Shutterstock)

Der französische Autobauer hat am Dienstag bekanntgegeben an einem digitalen, blockchainbasierten Wartungsbuch für Autoreparaturen zu arbeiten.

Gemeinsam mit Microsoft und dessen Cloudplattform Azure sowie dem Blockchain-Unternehmen Viseo soll der Prototyp gebaut werden. Primäres Ziel ist es, alle Wartungsinformationen, egal ob von Händlern oder Werkstätten, über die Blockchain zusammenzufassen. Dies hätte den Vorteil, dass alle Informationen mit Zeitstempel auf einer Plattform übersichtlicher abrufbar wären, was nicht nur für Kunden und Händler, sondern auch für Versicherungen relevant wäre.

So heißt es von Elie Elbaz, Direktor für Digitalisierung bei Renault:

„Das digitale Wartungsbuch wird es uns ermöglichen unsere Kunden mit neuen Dienstleistungen in einem Ökosystem von Händlern und Versicherern zu versorgen. Die Blockchain-Technologie kann ein dafür zuverlässiges Vertrauens-Protokoll erschaffen.“

Erste Berührungspunkte zur Blockchain gab es bereits durch die Teilnahme am Blockchain-Konsortium R3 durch die hauseigene Bank von Renault. Neben dem Blockchain-Wartungsbuch könnten auch andere Use-Cases in Zukunft denkbar sein. So eröffnete Renault die Option, dass auch Kfz-basierte Mikrotransaktionen in Zukunft darstellbar wären.

Inzwischen haben alle großen Autobauer Forschungsprojekte zur Blockchain-Technologie am laufen, sodass die Bekanntgabe Renaults nicht überraschend kommt.

Passend dazu: Daimler setzt auf die Blockchain – 100-Millionen-Euro-Projekt ist erst der Anfang

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Ein Kommentar
Ribert Lirert
Ribert Lirert

Ich habe noch immer nicht verstanden, warum man dafür auch eine Blockchain zurückgreifen muss.

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