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Time-Tracking: Memory zeigt dir auf die Minute genau, wie du deine Tage verbringst

(Screenshot: Timely)

Memory zeichnet genau auf, was ihr den ganzen Tag so macht. Wir verraten, wie das funktioniert und wie es sich in die Time-Tracking-Lösung Timely einfügt.

Memory: Was habe ich eigentlich zwischen 13 und 14 Uhr gemacht?

Das Problem beim Time-Tracking besteht häufig darin, dass die eigenen Aktivitäten oft erst im Nachhinein notiert werden. Allerdings ist unser Gedächtnis in aller Regel nicht sonderlich gut darin, sich die genauen Zeiten für unsere Aktivitäten abzuspeichern. Zwar bietet das Time-Tracking-Tool Timely beispielsweise die Möglichkeit, Zeiten per Apple Watch zu notieren oder über verschiedene Integrationen in Diensten wie Outlook, Gmail, Trello oder Github zu automatisieren – hier dürfte aber kaum ein genauer Überblick über den gesamten Tag entstehen.

Dieses Problem wollen die Macher jetzt mit Memory lösen. Dabei handelt es sich um eine Art automatisierte Time-Tracking-Lösung innerhalb von Timely selbst. Über eine macOS-App zeichnet Memory auf, was ihr wann an eurem Computer macht. Gleichzeitig werden eure Termine vom Google Kalender oder dem Office-365-Kalender ebenfalls erfasst. Zusätzlich könnt ihr Memory auch mit der Moves-App für Android und iOS verbinden. Dann wird sogar euer Aufenthaltsort erfasst.

Memory erfasst sehr genau, was ihr den ganzen Tag so macht – zeigt die Daten aber nicht eurem Chef. (Screenshot: Timely)

Memory ist nur für euch – obwohl sich Timely an Teams richtet

Da Memory relativ exakt all eure Schritte aufzeichnet, egal ob am Computer oder nicht, wäre es natürlich wenig wünschenswert, wenn eure Chefs all diese Daten einsehen können. Genau das soll aber nicht passieren: Während Timely als Time-Tracking-Lösung für Teams gedacht ist, stehen die mit Memory erfassten Daten nur dem jeweiligen Mitarbeiter zu Verfügung. Der soll daraus jedoch recht einfach nachvollziehen können, wann er wie lange an etwas gearbeitet hat und die entsprechenden Zeit dann auch einfach aus Memory heraus in Timely übertragen können.

Timely hat eine interessante Lösung gefunden, Nutzern einen genauen Überblick über ihren Tag zu liefern, ohne diese Daten an den jeweiligen Arbeitgeber auszuhändigen. Dennoch dürften sich viele Menschen unwohl dabei fühlen, dass ein Cloud-Anbieter einen so genauen Überblick über ihren Arbeitstag hat. Immerhin verspricht Timely aber, das alle Memory-Daten auch tatsächlich gelöscht werden, wenn ein Nutzer die Löschung anstößt. Wer generell weniger Bedenken gegenüber einer so effektiven Zeiterfassung hat, der kann sich auf der Timely-Website für die Beta-Version von Memory anmelden.

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2 Reaktionen
Johannes Millan

Ich hätte auch noch eine freie Alternative vorschlagen: http://super-productivity.com

Ist umsonst, Open Source und speichert eure Daten nicht in der Cloud.

Antworten
Daniel

Also ich hätte schon ein Problem damit all meine Nutzungsdaten an einen Webservice zu senden. Meine App Timing (https://timingapp.com) macht übrigens fast das gleiche wie Timely Memory - ohne die Daten ins Internet zu schicken.

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