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Automatisierung: Diese Jobs werden laut OECD am ehesten vernichtet

Eine aktuelle OECD-Studie zeichnet ein deutlich optimistischeres Bild von den Auswirkungen der Automatisierung als vergleichbare Untersuchungen. Dennoch sind einige Jobs besonders gefährdet.

In einer Studie aus dem Jahr 2013 hatten Carl Benedikt Frey und Michael Osborne von der Oxford University schon einmal analysiert, welche Berufe in den kommenden Jahren gänzlich wegfallen könnten. In den USA sahen sie fast die Hälfte der Jobs durch die Automatisierung vor dem Aus, vor allem in den Bereichen Produktion und Logistik. Eine aktuelle Studie von Ökonomen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeichnet jetzt ein optimistischeres Bild.

Automatisierung: 14 Prozent der Berufe gefährdet

Darin haben sich die Wissenschaftler detailliert mit verschiedenen Berufen in 32 OECD-Mitgliedsstaaten auseinandergesetzt, darunter auch Deutschland. Der Studie zufolge sind 14 Prozent der Berufe in den untersuchten Ländern gefährdet. Das bedeutet aber dennoch, dass bis zu 66 Millionen Menschen in den kommenden Jahren wegen der fortschreitenden Automatisierung ihre Jobs verlieren könnten. Besonders von einem Jobverlust bedroht seien junge und gering qualifizierte Menschen, wie es bei heise.de heißt.

Schaut man sich die besonders gefährdeten Berufe an, haben Küchenhelfer mit 64 Prozent das höchste Automatisierungsrisiko. Ebenfalls hoch gefährdet sind Berufe wie Reinigungs- und Hilfskräfte, die Stellen von Minen-, Bau- und Fabrikarbeitern sowie Jobs in den Bereichen Transport oder Landwirtschaft (jeweils knapp 60 Prozent). Weniger gefährdet sehen die OECD-Ökonomen demnach etwa Lehrkräfte (28 Prozent) sowie Mitarbeiter im Management.

Allgemein gilt: Je eher für einen Job ein hoher Bildungsgrad oder soziale Intelligenz erforderlich sind oder der Job in einem komplexen Umfeld ausgeführt wird, desto weniger sinnvoll ist eine Automatisierung. Dagegen lassen sich routinemäßigen Prozesse, die strengen Regelmäßigkeiten unterliegen, besonders gut von Maschinen erledigen.

Automatisierung: So hoch ist das Risiko in den untersuchten OECD-Staaten. (Grafik: OECD)

Interessant an der Studie ist auch die Analyse, welche Länder besonders von der Automatisierung betroffen sind. Demnach ist das Automatisierungsrisiko in der Slowakei am höchsten. Aber auch Deutschland hat wie Japan wegen des hohen Industrialisierungsgrades ein erhöhtes Risiko, dass viele Jobs der Automatisierung zum Opfer fallen könnten. Weniger dramatisch soll sich die Lage der Studie zufolge in Norwegen, Neuseeland und Finnland gestalten.

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