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Autonome Uber-Alternative: Waymo testet fahrerlosen Ride-Sharing-Dienst

(Foto: Waymo)

Die Google-Schwester Waymo bringt testweise vollständig autonome Fahrzeuge auf die Straßen. Dabei wird erstmals auch auf einen Fahrer verzichtet, der im Notfall eingreifen könnte.

Vollständig autonomer Taxi-Dienst: Waymo bringt erstmals fahrerlose Autos auf die Straße

In der 200.000-Seelen-Gemeinde Chandler im US-Bundesstaat Arizona testet Waymo ab sofort einen vollständig autonomen Taxi-Service. Das bedeutet, dass niemand mehr hinter dem Steuer der eigens dafür umgerüsteten Minivans sitzt. Am Test nehmen vorerst nur Waymo-Angestellte teil, dennoch ist es ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Immerhin scheint die Google-Schwester davon überzeugt zu sein, dass die autonom agierenden Wagen ihre Passagiere sicher an ihr jeweiliges Ziel bringen werden.

Schon in wenigen Monaten will Waymo die fahrerlose Uber-Alternative auch allen anderen Bewohnern der Teststadt öffnen. Die konnten zwar auch schon früher autonome Waymo-Fahrzeuge nutzen, allerdings befand sich bislang aus Sicherheitsgründen auch immer ein Fahrer hinter dem Steuer, der im Notfall eingreifen konnte.

Fahrerlose Uber-Alternative soll Waymos erstes echtes Produkt werden

Wie Waymo-CEO John Krafcik jetzt im Rahmen des Web Summit bekanntgegeben hat, soll der fahrerlose Taxi-Dienst später einmal das erste kommerzielle Produkt der Alphabet-Tochter werden. Die Nutzung wird sich dann wohl an Uber orientieren: Bei Bedarf wird ein Wagen einfach per App herbeigerufen. Nur eben mit dem Unterschied, dass außer dem Passagier niemand im Auto sitzt.

Waymo: Die autonomen Minivans der Google-Schwester in Bildern
(Foto: Waymo)

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Langfristig kann sich die Waymo-Spitze nach eigenen Angaben viele verschiedene Arten vorstellen, wie das System zu Geld gemacht werden kann. Damit könnten Kooperationen mit Autoherstellern oder mit anderen Ride-Sharing-Diensten wie Lyft gemeint sein, mit dem Waymo seit Mai 2017 eine Partnerschaft unterhält. Die ersten Kunden, die von der Waymo-Technologie profitieren können, werden aber Nutzer des firmeneigenen Dienstes sein.

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