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Autonomes Elektroauto aus Deutschland: Das steckt hinter dem Uni-Projekt Unicaragil

Skizze autonomes Elektroauto. (Bild: Unicaragil)

Sieben deutsche Universitäten unter Federführung der RWTH Aachen wollen im Rahmen des Projekts Unicaragil in den kommenden vier Jahren ein autonom fahrendes Elektroauto entwickeln.

Das Institut für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen hat sich auf dem Gebiet der E-Autoentwicklung schon einen Namen gemacht. Dort wurden sowohl die elektrisch betriebenen Streetscooter der Post als auch das Elektroauto E-Go entwickelt. Jetzt will die RWTH Aachen gemeinsam mit sechs weiteren deutschen Universitäten sowie Partnern aus der Industrie ein autonom fahrendes Elektroauto entwickeln, wie heise.de berichtet.

Das Projekt Unicaragil will laut einer entsprechenden Mitteilung dabei auf neueste Ergebnisse der Forschung zur Elektromobilität sowie zum automatisierten und vernetzten Fahren zurückgreifen. Bei der Entwicklung sollen auch Anleihen aus der IT-Industrie genommen werden, etwa, was schnelle Entwicklungszyklen und Aktualisierungsmechanismen angeht.

Elektroauto des Uni-Projekts Unicaragil: Vernetzt mit Info-Bienen

Herauskommen soll ein modulares und skalierbares Fahrzeugkonzept das sich flexibel an vielfältige Anwendungsfälle in Logistik und Personentransport anpassen lässt, wie Unicaragil schreibt. Basis ist demnach eine funktionale Fahrzeugarchitektur, die mit der externen Cloud, der Straßeninfrastruktur und sogenannten Info-Bienen vernetzt ist. Bei den Info-Bienen handelt es sich um Drohnen als fliegende Sensorcluster.

Autonomes Elektroauto aus Deutschland: Die Repräsentanten der Projektpartner vor dem Projektfahrzeug des Uni-Car-Projekts von 1982. (Foto: RWTH Aachen)

Zudem sollen generische Sensormodule für die Umfelderfassung entwickelt werden. Interessant klingen auch die geplanten Dynamikmodule zum individuellen Lenken, Antreiben und Verzögern einzelner Räder. Das soll laut den Vorstellungen der Projektbetreiber völlig neue Bewegungsformen im Straßenverkehr erlauben.

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Volkswagen Sedric. (Bild: Volkswagen Group)

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Das schon Anfang Februar gestartete Unicaragil-Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Projektvolumen beträgt 23,3 Millionen Euro.

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