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Autonomes Fahren: Deutsche Bahn und Berliner Verkehrsbetriebe kooperieren

On-Demand-Fahrdienst Ioki kann per App gerufen werden. (Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Bahn und die Berliner Verkehrsbetriebe arbeiten im Bereich autonomes Fahren zusammen. Ziel ist es, einen individuell bestellbaren, selbstfahrenden Kleinbus auf die Straße zu bringen.

Ende 2017 hatte die Deutsche Bahn auf ihrem Konzerngelände in Frankfurt am Main einen Praxistest für das On-Demand-Projekt Ioki gestartet. Künftig soll ein per App individuell bestellbarer, selbstfahrender Kleinbus testweise auf öffentlichen Straßen unterwegs sein – in Berlin. Dazu arbeitet die Deutsche Bahn jetzt mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zusammen.

Zunächst wird der Kleinbus des Herstellers Easymile aber auf dem Euref-Campus in Berlin-Schöneberg fahren. Das Bestellen per App wird laut einer Konzernmitteilung in den kommenden Wochen vorbereitet und schrittweise eingeführt. Letztendlich soll ein flexibler On-Demand-Service wie Ioki den öffentlichen Verkehr attraktiver machen, indem das Netz von Bahnen und Bussen durch autonome Fahrzeuge ergänzt wird.

Autonomes Fahren in Berlin: Der selbstfahrende Kleinbus von Deutsche Bahn und BVG. (Foto: BVG)

Die Deutsche Bahn nennt ihren Dienst daher „Ridesharing-Angebot für die letzte Meile“, mit dem das Verkehrsaufkommen in Städten verringert werden soll. „Autonom fahrende Flotten, die nur einen Klick entfernt sind und Menschen mit unterschiedlichen Zielen mit individuell berechneten Routen an ihr Ziel bringen – das ist die Mobilität der Zukunft, die wir heute schon auf die Straße bringen“, sagt Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn.

Nahverkehr: Autonomes Fahren im Kleinbus könnte Auto überflüssig machen

Die BVG-Chefin Sigrid Nikutta sieht durch Lösungen wie den On-Demand-Dienst Ioki im Nahverkehr gar einen Weg, das eigene Auto für die meisten Menschen überflüssig zu machen. „Mit Projekten wie diesem schaffen wir dafür die Grundlagen“, erklärt Nikutta. Das „Pole Position“ genannte Pilotprojekt wird vom Berliner Senat gefördert und vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel wissenschaftlich begleitet.

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