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Autonomes Fahren: Nvidia stellt Orin-Chip mit 17 Milliarden Transistoren vor

Der SoC Drive AGX Orin von Nvidia. (Foto: Nvidia)

Die KI-Chip-Experten von Nvidia haben heute den Drive AGX Orin vorgestellt. Dieses neue SoC soll die Basis der nächsten Generation ihrer software-definierten Automotive-Plattform für autonome Fahrzeuge und Roboter sein.

Nvidias neue Lösung zielt darauf ab, Autohersteller auf allen Fahrassistenzstufen von 2 bis 5, was vollautonomem Fahren entspricht, zu unterstützen. Die neue Orin-Plattform wird von einem gleichnamigen System-on-a-Chip (SoC) angetrieben, das aus 17 Milliarden Transistoren besteht. Damit würde Orin über nahezu die doppelte Transistorzahl verfügen wie der aktuelle Xavier-Chip. Zum Vergleich: Apples Bionic A13 verfügt über 8,5 Milliarden Transistoren.

Orin-Chip bringt 7-fache Leistung des Vorgängers

Das SoC integriert eine noch nicht am Markt befindliche neue GPU-Architektur, wohl den Nachfolger des aktuellen Turing, sowie eine nicht näher definierte Zahl an Prozessor-Kernen auf der Basis des Hercules-Designs von ARM. Damit werden voraussichtlich die für das kommenden Jahr erwarteten Cortex-A78 in Sieben-Nanometer-Fertigungsbreite gemeint sein. Insgesamt soll das Drive AGX Orin mit einer Rechenleistung von 200 Teraops knapp das Siebenfache des bisherigen Drive AGX Xavier leisten.

Nvidia will Bindung der Automotive-Branche festigen

Nvidias Technologie ist schon bislang bei nahezu allen Entwicklern autonomer Fahrzeuge Teil des Stacks. Die Orin-Plattform wird in verschiedenen Konfigurationen erhältlich sein und soll in Elektrofahrzeugen ab dem Produktionsjahr 2022 zum Einsatz kommen.

Dazu passt die ebenfalls heute verkündete Öffnung der Nvidia Drive Deep Neural Networks, die über Jahre mit einer Testwagenflotte trainiert wurden, für die Transportindustrie. Nvidias Daten enthalten Informationen über den gesamten Bereich der Erkennungstechnologien (Schilder, Fußgänger, Fahrzeuge) und umfassen sogar Gestenerkennung und Eye-Tracking beim Fahrer. Zusätzlich erhalten Marktteilnehmer Zugriff etwa auf KI-Trainingsmodelle sowie weitergehende tiefe Einsichten, die der Fortentwicklung der eigenen Produkte dienlich sein sollen.

Passend dazu: Toyota, GM, Nvidia, Bosch und weitere gründen Konsortium für autonomes Fahren

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