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Autonomes Fahren: Volkswagen steigt bei Aurora aus

(Foto: Shutterstock)

Die Partnerschaft zwischen Volkswagen und dem Roboterauto-Startup Aurora wurde beendet. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Volkswagen steigt bei der Roboterauto-Firma Aurora aus. „Die Aktivitäten im Rahmen unserer Partnerschaft sind abgeschlossen“, teilte dazu ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage mit. Details nannte er nicht. Wie Techcrunch berichtet, gingen die Wünsche und Bedürfnisse der beiden Unternehmen während der Zusammenarbeit immer weiter auseinander.

Volkswagen plante den Einsatz von mit Aurora entwickelten autonomen Testfahrzeugen auf öffentlichen Straßen. Treibende Kraft war hier der damalige CDO von VW, Johann Jungwirth. Er wollte die Zahl der Testfahrzeuge bis 2019 auf „dreistellig“ und bis 2020 auf „vierstellig“ steigern, bevor 2021 die normale Produktion beginnen sollte. Das System sollte auch in die weiteren Marken des Konzerns integriert werden. Das kam jedoch nie zustande und Jungwirth verließ Volkswagen Anfang des Monats.

Weg frei für Ford

Das 2016 gegründete Startup-Unternehmen Aurora aus dem Silicon Valley entwickelt Software für selbstfahrende Autos. Erst im Februar hatte es sich bei Investoren 530 Millionen US-Dollar besorgt. Mit dem Geld soll die Entwicklung der Technologie beschleunigt werden.

Wie die Financial Times berichtete, ist mit dem Ende der Kooperation der Weg für VW frei, die angestrebte Partnerschaft mit Ford und dem Aurora-Konkurrenten Argo AI einzugehen. Bei Aurora bestehen weiterhin Partnerschaften mit Hyundai, Byton, Fiat Chrysler und mehreren anderen nicht genannten Unternehmen.

Aurora wurde unter anderen vom ehemaligen Chefentwickler der Google-Roboterwagen, Chris Urmson, gegründet sowie von Sterling Anderson, der bei Tesla einst für das Autopilot-System zuständig war. Unter den Geldgebern sind der bekannte Risikokapitalgeber Sequoia und auch Amazon. dpa/brr

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